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soziale stadt - bundestransferstelle

Städtebauförderungsprogramm "Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf "Soziale Stadt"

  empirica
Wirtschaftsforschung und Beratung GmbH
Kurfürstendamm 234
10719 Berlin
Tel.: 030 / 884 795-0
Fax: 030 / 884 795-17
 

Langenrain-Singen

Städtebauförderungsprogramm
"Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf "Soziale Stadt"

Erste Informationen für die Presse

Ansprechpartner:

Dr. Marie-Therese Krings-Heckemeier, Meike Heckenroth
Projektnummer: 20050-1
Berlin, 11.12.00

 

EINE GUTE CHANCE FÜR DEN LANGENRAIN ! Die Stadt Singen ist mit dem Stadtteil Langenrain neben sechs anderen Kommunen aus Baden-Württemberg in das Städtebauförderungsprogramm "Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt" aufgenommen worden. Eines der Kernziele dieses von Bund und Ländern gemeinsam entwickelten Programms ist es, die Lebenssituation der Bewohner in diesen Stadtteilen nachhaltig zu verbessern. Dazu sollen die Bewohner in den Gebieten aktiviert und der Wirkungsgrad der öffentlichen Maßnahmen durch Koordination und Bündelung verschiedenster öffentlicher und privater Finanzmittel erhöht werden. Die Städtebauförderung wird um soziale und andere nicht-investive Komponenten erweitert. Jedes Bundesland hat außerdem ein Modellgebiet zur exemplarischen Begleitung ausgewählt, in diesen Modellgebieten wird die Durchführung des Programms in besonderem Maße unterstützt und dokumentiert. In Baden-Württemberg wurde das Wohngebiet Singen Langenrain als Modellgebiet ausgewählt.

     

Für die Wohnsiedlung am Langenrain wurde im Auftrag der Stadt bereits eine Voruntersuchung durchgeführt. Die Bewohner im Langenrain und dem angrenzenden Wohngebiet wurden befragt. Dabei ist ein zentrales Ergebnis, dass die Bewohner die Lage am Ortsrand mit der attraktiven Aussicht zum Schiener Berg zu schätzen wissen. Im Hinblick darauf kann der Langenrain als guter Wohnstandort bezeichnet werden, und so wird das Wohngebiet vor diesem Hintergrund aufgewertet. Alle Häuser werden modernisiert. Zum Teil werden die Grundrisse verändert, um mehr größere Wohnungen anbieten zu können. Der Abriss von einigen Häusern ist vorgesehen, so dass ein ergänzender Neubau von Eigenheimen möglich ist. Der Langenrain soll zu einem attraktiven Wohnquartier entwickelt werden.

Ein zentrales Anliegen des Programms "Soziale Stadt" ist es, nicht von "oben" die Ziele der Verbesserung festzulegen, sondern die Bewohner selbst und die bereits engagierten Gruppen im Gebiet in diesen Prozess zu integrieren. Es wird ein Quartiersmanagement eingerichtet damit die Bewohner eine Vor-Ort-Unterstützung erhalten und mehr Kompetenzen im Wohngebiet verankert werden.

Die Stadt Singen, das Difu (Deutsche Institut für Urbanistik) und empirica organisieren eine Starterkonferenz, bei der die Bewohner und die Aktiven vor Ort über das Programm und die Vorhaben im Langenrain informiert werden. Die Bewohner können im Rahmen dieser Veranstaltung ihre eigenen Ideen, Wünsche und Vorschläge einbringen.

Die Starterkonferenz findet statt am:

10.01.2001, 19:00, Gemeindehaus der St. Elisabeth- Kirche, Überlingerstr. 1

"Langenrain - Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt"

Tagesordnung:

18.30 Uhr   Begrüssung und Einleitung zum Thema "Soziale Stadt"
Modellgebiet Singen, Langenrain
  • Bürgermeister R. Neef (Moderation)
  • Vertreter der Landesregierung
18.45 Uhr   Bürgerinnen und Bürger aktivieren und motivieren - das Programm "Soziale Stadt"
  • Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Herr Sander
  • empirica, Frau Dr. Krings-Heckemeier, Meike Heckenroth
19.00 Uhr   Planungen und Maßnahmen im Langenrain
  • GVV städtischen Wohnbaugesellschaft Singen mbH, Herr Grundler
  • Baugenossenschaft Hegau eG, Herr Nieburg
19.10 Uhr   Ideen und Vorschläge aus Sicht der Akteure vor Ort
  • Johann Peter Hebel Schule, Schulrektor Herr Tirschmann
  • St. Elisabeth Kirche, Gemeindereferentin Frau Rues
  • Kinderhaus Langenrain, Frau Derksen
19.25 Uhr   Ideen und Vorschläge aus Sicht der Bürgerinnen und Bürgern
  • Erläuterungen zum Städtebaulichen Rahmenplan und zur Bürgerbeteiligung, Both B.P Planungsberatung, Herr Dr. Both
  • Vorstellung des Quartiers-managers, Herr Henkel
  • offene Aussprache mit den Bürgerinnen und Bürgern
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Im Auftrag des BMVBS vertreten durch das BBSR. Zuletzt geändert am 07.04.2004