Netzwerkbildung im Quartier Vernetzen ohne sich zu verheddern
Die 4. Zielgruppenkonferenz der Quartiersmanager wird sich mit Thema Netzwerkbildung im Quartier Vernetzen ohne sich zu verheddern beschäftigen. Die Veranstaltung findet in der Heiligkreuzkirche, Zossenerstr. 65 in Berlin - Kreuzberg statt.
Vernetzte und kooperative Arbeitsansätze gewinnen bei der Wahrnehmung kommunaler Aufgaben zunehmend an Bedeutung. Kooperation, Vernetzung, Netzwerke, das sind Begriffe, die zur Zeit als Modewörter durch alle Fachbereiche wandern. Häufig werden solche Begriffe in einen Topf geworfen, meinen sie doch auf den ersten nicht differenzierten Blick das Selbe. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil, diese Begriffe umfassen unterschiedliche Handlungsfelder. Ein Aufgabengebiet des Quartiersmanagements ist der Auf- und Ausbau von Netzwerken sowie das Arbeiten in Netzwerken.
Netzwerkstrategien sollen durch ein Inputreferat dargestellt und anschließend diskutiert werden. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Erfahrungsaustausch der Quartiersmanager/innen über die Konzeptionierung und die Arbeit von Netzwerken. Mit der Open Space Methode, die Raum für Selbstorganisation und Kreativität bietet, können die Teilnehmer/innen als Experten/innen ihr Wissen und ihre Erfahrungen zusammentragen, theoretische Konzepte diskutieren und eigene Lösungsansätze entwickeln. Eigene Themen, Fragen und Ideen sollen eingebracht und bearbeitet werden. Nach einer thematischen Einführung werden die Teilnehmer/innen gemeinsam die Tagesordnung erstellen. Am Dienstag gibt es darüber hinaus die Möglichkeit erprobte Modelle der Netzwerkarbeit kennen zu lernen und zu diskutieren.
Folgende Fragestellungen sollen auf der Tagung Berücksichtigung finden:
1. Wie finde ich bestehende Netzwerkstrukturen der Jugendhilfe im Stadtteil, welches sind typische Jugendhilfenetzwerke und welche Kooperationspartner gibt es in diesem Bereich (vom Jugendring bis zur AG nach § 78 KJHG)?
2. Welche Erfahrungen mit der Kooperation mit Netzwerken der Jugendhilfe und deren Einbeziehung in die Stadtteilentwicklung gibt es?
3. Welches sind typische und geeignete Fragen und Themen für eine Zusammenarbeit in Stadtteilnetzwerken?
4. Welche ressortübergreifenden Netzwerkstrukturen gibt es vor Ort und wie können diese auch für den Stadtteil genutzt werden (Präventionsräte, Ortsteilräte, Wirtschaft etc.)?
Veranstalter: Regiestelle E&C