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soziale stadt - bundestransferstelle

8. bundesweiter Kongress Armut und Gesundheit


Orte der Gesundheitsförderung
Die Gesundheitspotenziale von Menschen in schwierigen Lebenslagen stärken

3. Symposium der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Charité "Migrantinnen und Migranten in verschiedenen Versorgungsstrukturen - Positionen, Probleme, Perspektiven"


Fr. 06. und Sa. 07. Dezember 2002, Berlin in der Charitè, Berlin-Wedding


Schirmherrschaft:
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit

Armut macht krank!
Mindestens jeder zehnte Mensch in Deutschland ist arm. Damit trägt jeder zehnte Mensch erhöhte gesundheitliche Risiken: Arme Menschen haben eine etwa um sieben Jahre kürzere Lebenserwartung. Die Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken, zu verunfallen oder von Gewalt betroffen zu sein, ist für sie mindestens doppelt so hoch wie bei reichen Menschen. Doch auch arme Menschen haben Rechte und Chancen zu Gesundheit: Sie müssen gestärkt werden in ihren Möglichkeiten, Belastungen zu bewältigen und Gesundheit dort zu fördern, wo sie konkret leben. Sie brauchen Hilfe und Zugänge, um ihre eigenen Gesundheitspotenziale entfalten zu können!
Der 8. Kongress Armut und Gesundheit fragt nach den konkreten "Settings", den Orten der Gesundheitsförderung. Wie können im unmittelbaren Lebensumfeld armer Menschen ihre Gesundheitschancen verbessert, die Ressourcenpotenziale erhöht werden?

Gesundheitsförderung braucht soziale Netzwerke.
Strategien der Gesundheitsförderung entstehen in der Praxis und verbreiten sich oftmals aus Netzwerken heraus, in denen Akteure der verschiedenen Ebenen miteinander Projekte, Konzepte und Programme für sozial benachteiligte Menschen entwerfen und umsetzen. Im Austausch von Politik, Krankenkassen, Wissenschaft, Projekten, Betroffenen und Betreuer/innen, öffentlichem Gesundheitsdienst, Selbsthilfe, Ärzteschaft und Pflege können gesundheitliche Probleme und Bedarfe fest gestellt, analysiert und Ziele für notwendiges Handeln formuliert werden.

Beim 8. Kongress Armut und Gesundheit werden Orte identifiziert und beschrieben, an denen Gesundheit entsteht, an denen die Gesundheitspotenziale von Menschen nicht gegen, sondern in ihren schwierigen Lebenssituationen gestärkt werden können.

Wir laden Sie herzlich ein, daran mitzuwirken!


Freitag, 6. Dezember 2002

ab 8:30 Uhr Einschreibung der Teilnehmer/innen
Markt der Möglichkeiten


9:30 Uhr Eröffnungsveranstaltung
"Orte der Gesundheitsförderung - Die Gesundheitspotenziale von Menschen in schwierigen Lebenslagen stärken"


Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Thematische Veranstaltungen

Fr. 13:00 - 14:15 Uhr Mittagspause

Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Thematische Veranstaltungen

Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Thematische Veranstaltungen

18.00 Uhr bis 22.00 Uhr Ausklang am Abend:
Treffen der Foren mit Musik und Tanz im "Interkulturellen Gemeinwesenzentrum mit Gesundheitsförderung", Sprengelstr. 15, 13353 Berlin-Wedding (10 Minuten Fußweg vom Tagungsort)


Samstag, 07. Dezember 2002

Sa. 9:00 - 10:45 Uhr : Thematische Veranstaltungen

Sa. 11:00 - 13:00 Uhr Abschlussveranstaltung
"Orte der Gesundheitsförderung - Die Gesundheitspotenziale von Menschen in schwierigen Lebenslagen stärken"

Bank 1: Was empfehlen wir?
Karl W. Lauterbach, Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen
Rolf Rosenbrock WZB, Sachverständigenrat der Konzertierten Aktion im Gesundheitswesens

Bank 2: Wie können wir es umsetzen?
Günter Jonitz Ärztekammer Berlin
Franz Knieps AOK
Gudrun Schaich-Walch Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit

Bank 2: Was brauchen wir?
Carola Gold Gesundheit Berlin e.V.
Christoph Kranich Verbraucherzentrale Hamburg
Dieter Scholz DGB Berlin-Brandenburg

Moderation:
Gerd Glaeske Universität Bremen
Ulrike Maschewsky-Schneider TU Berlin / Gesundheit Berlin e.V.

Schlusswort:
Christian Hans Gesundheit Berlin e.V.

Thematische Veranstaltungen:

AIDS und Armut
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Orte der Armutsprävention bei Menschen mit HIV und AIDS


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Strategien der Armutsprävention und -bekämpfung bei HIV und AIDS


Altersarmut und Gesundheit
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Altwerden in Deutschland - Gesundheitspotenziale und Lebenslagen


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Ältere Migrant/innen im Gesundheitswesen


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Modelle zur interkulturellen Öffnung des Altenhilfesystems

Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Bedeutung und Grenzen der (Migranten-)Familie im Versorgungssystem
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Altersarmut und Migration


Arbeit und Armut
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Arbeit schafft Wohlstand? Workshop Teil I


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Arbeit schafft Wohlstand? Workshop Teil II


Arbeitslosigkeit und Gesundheit
Fr. 14.15-15.45 Uhr: Arbeitslosigkeit macht krank - und was machen arbeitsmarktbezogene Gesundheitshilfen? Teil I


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Arbeitslosigkeit macht krank - und was machen arbeitsmarktbezogen Gesundheitshilfen? Teil II


Behinderung und Armut
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Ort der Armut: Die Küche


Sa. 9:00 - 10:15 Uhr: Gekauft oder auf Rezept


Daten - Taten
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Gesundheits-, Armuts- und Sozialberichterstattung im Wandel


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Integrierte Ansätze der Berichterstattung


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Indikatoren für die Berichterstattung


Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Ergebnissicherung bei Gesundheitsberichterstattung und Evaluation von Gesundheitszielen
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele


Disease Management
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Disease Management Programme (DMP) - Stand und Perspektiven der Umsetzung
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele


Frauen und Armut
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Alleinerziehende Frauen und Gesundheit


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Psychische Erkrankungen von Frauen mit Gewalterfahrung


Sa. 9:00 - 10:15 Uhr: Entsprechen die Angebote der Pflege den Bedürfnissen älterer und alter Frauen? Welche Angebote brauchen wir?


Gesundheitsförderung
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Stand und Perspektiven der Umsetzung des § 20 SGB V


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Deutsches Forum Prävention und Gesundheitsförderung


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Bewegung(en) der Gesundheitsförderung


Gesundheitsziele und gesundheitliche Chancengleichheit
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Social inequalities and health
(In englischer Sprache!)


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Gesundheitsziele auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: gesundheitsziele.de: Eine vom BMG geförderte Kooperation von Akteuren im Gesundheitswesen


Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Ergebnissicherung bei Gesundheitsberichterstattung und Evaluation von Gesundheitszielen
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele


Armut bei Kindern und Jugendlichen
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Gesundheitsförderung und Kultur Teil I


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Gesundheitsförderung und Kultur Teil II


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Gesundheitsförderung in der Schule und Kita


Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Kinder und Familien in schwierigen Lebenslagen: Bestandsaufnahme und Interventionsbeispiele


Migration
Migrantinnen und Migranten in verschiedenen Versorgungsstrukturen - Positionen, Probleme, Perspektiven
3. Symposium der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Charité

Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Wissenschaftliche Vorträge I


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Wissenschaftliche Vorträge II

Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Information, Aufklärung und Partizipationsmöglichkeiten für Migrantinnen und Migranten verbessern


Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Bedeutung und Grenzen der (Migranten-)Familie im Versorgungssystem
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Altersarmut und Migration


Patienteninformation
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Gesundheitsinformation in Krankenhäusern


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Gesundheitsinformationen und soziale Ungleichheit Teil I


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Gesundheitsinformationen und soziale Ungleichheit Teil II


Soziale Stadt
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Bedeutung der Gesundheit für soziale Stadtteilentwicklung


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Gesundheit und Migration in benachteiligten Stadtteilen


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Öffentliche Räume für Kinder, Jugendliche und Senioren in benachteiligten Stadtteilen


Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Projektdatenbanken zu Gesundheit und Soziale Stadt
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele


Sozialhilfe
Fr. 16:15-17:45 Uhr: "Fehlt Ihnen Etwas? Sozialhilfe kann helfen!"

Sucht und Armut
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Ansätze in der Sekundärprävention aus Sicht der Entscheidungsträger


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Akzeptanzorientierte Ansätze in der Sekundärprävention aus Sicht freier Träger

Gesundheitliche Versorgung Wohnungsloser
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Vertreibung - Nicht nur ein Problem von Wohnungslosen?


Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Frauen und Wohnungslosigkeit


Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Gesundheitsversorgung Wohnungsloser im vereinten Europa


Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Projektdatenbanken zu Gesundheit und Soziale Stadt
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele



Organisationsbüro:
Gesundheit Berlin e.V.
Straßburger Str. 56
10405 Berlin
Telefon +49 (0)30/44319062
Fax   +49 (0)30/44319063
E-Mail: kongress@gesundheitberlin.de
Internet: www.armut-und-gesundheit.de


Teilnahmegebühr:
35 Euro
10 Euro (ermäßigte Teilnahmegebühr für Einkommenslose)
100 Euro (unterstützende Teilnahmegebühr)
bitte bar oder Überweisung an: Gesundheit Berlin e.V.
Stichwort: Kongressgebühr + Name des/der Teilnehmer/in
Bank für Sozialwirtschaft AG, Kto-Nr.333 96 02


Veranstalter: Mit freundlicher Unterstützung:
Veranstaltungsort:
Charité Universitätsklinikum

Campus Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin-Wedding
Tagungstelefon: 0173/2903232

Verkehrsverbindungen:
U-9 Amrumer Str. (Eingang Augustenburger Platz)
Bus 221 und 248 bis Amrumer Straße (Eingang Augustenburger Platz)
Straßenbahn 23 und 24 (Eingang Seestraße)
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Im Auftrag des BMVBS vertreten durch das BBSR. Zuletzt geändert am 21.04.2004