8. bundesweiter Kongress Armut und Gesundheit
Orte der Gesundheitsförderung
Die Gesundheitspotenziale von Menschen in schwierigen Lebenslagen stärken
3. Symposium der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Charité "Migrantinnen und Migranten in verschiedenen Versorgungsstrukturen - Positionen, Probleme, Perspektiven"
Fr. 06. und Sa. 07. Dezember 2002, Berlin in der Charitè, Berlin-Wedding
Schirmherrschaft:
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit
Armut macht krank!
Mindestens jeder zehnte Mensch in Deutschland ist arm. Damit trägt jeder zehnte Mensch
erhöhte gesundheitliche Risiken: Arme Menschen haben eine etwa um sieben Jahre kürzere
Lebenserwartung. Die Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken, zu verunfallen oder von
Gewalt betroffen zu sein, ist für sie mindestens doppelt so hoch wie bei reichen
Menschen. Doch auch arme Menschen haben Rechte und Chancen zu Gesundheit: Sie müssen
gestärkt werden in ihren Möglichkeiten, Belastungen zu bewältigen und Gesundheit dort
zu fördern, wo sie konkret leben. Sie brauchen Hilfe und Zugänge, um ihre eigenen
Gesundheitspotenziale entfalten zu können!
Der 8. Kongress Armut und Gesundheit fragt nach den konkreten "Settings", den Orten der
Gesundheitsförderung. Wie können im unmittelbaren Lebensumfeld armer Menschen ihre
Gesundheitschancen verbessert, die Ressourcenpotenziale erhöht werden?
Gesundheitsförderung braucht soziale Netzwerke.
Strategien der Gesundheitsförderung entstehen in der Praxis und verbreiten sich oftmals
aus Netzwerken heraus, in denen Akteure der verschiedenen Ebenen miteinander Projekte,
Konzepte und Programme für sozial benachteiligte Menschen entwerfen und umsetzen. Im
Austausch von Politik, Krankenkassen, Wissenschaft, Projekten, Betroffenen und
Betreuer/innen, öffentlichem Gesundheitsdienst, Selbsthilfe, Ärzteschaft und Pflege
können gesundheitliche Probleme und Bedarfe fest gestellt, analysiert und Ziele für
notwendiges Handeln formuliert werden.
Beim 8. Kongress Armut und Gesundheit werden Orte identifiziert und beschrieben, an
denen Gesundheit entsteht, an denen die Gesundheitspotenziale von Menschen nicht gegen,
sondern in ihren schwierigen Lebenssituationen gestärkt werden können.
Wir laden Sie herzlich ein, daran mitzuwirken!
Freitag, 6. Dezember 2002
ab 8:30 Uhr Einschreibung der Teilnehmer/innen
Markt der Möglichkeiten
9:30 Uhr Eröffnungsveranstaltung
"Orte der Gesundheitsförderung - Die Gesundheitspotenziale von Menschen in schwierigen Lebenslagen stärken"
Eröffnung und Begrüßung:
Jürgen Hardt, Raimund Geene, Gesundheit Berlin e.V.
Grußworte:
Ulla Schmidt, Bundesministerin für Gesundheit, Schirmherrin des Kongresses, angefragt
Heidi Knake-Werner, Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, Berlin
"Von der Analyse zur Intervention - Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen"
Elisabeth Pott, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln
"Besser und länger leben durch sozialen Zusammenhalt"
Horst Noack, Universität Graz
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Thematische Veranstaltungen
Fr. 13:00 - 14:15 Uhr Mittagspause
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Thematische Veranstaltungen
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Thematische Veranstaltungen
18.00 Uhr bis 22.00 Uhr Ausklang am Abend:
Treffen der Foren mit Musik und Tanz im "Interkulturellen Gemeinwesenzentrum mit
Gesundheitsförderung", Sprengelstr. 15, 13353 Berlin-Wedding (10 Minuten Fußweg vom
Tagungsort)
Samstag, 07. Dezember 2002
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr : Thematische Veranstaltungen
Sa. 11:00 - 13:00 Uhr Abschlussveranstaltung
"Orte der Gesundheitsförderung - Die Gesundheitspotenziale von Menschen in
schwierigen Lebenslagen stärken"
Bank 1: Was empfehlen wir?
Karl W. Lauterbach, Sachverständigenrat für die Konzertierte
Aktion im Gesundheitswesen
Rolf Rosenbrock WZB, Sachverständigenrat der Konzertierten Aktion im
Gesundheitswesens
Bank 2: Wie können wir es umsetzen?
Günter Jonitz Ärztekammer Berlin
Franz Knieps AOK
Gudrun Schaich-Walch Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium
für Gesundheit
Bank 2: Was brauchen wir?
Carola Gold Gesundheit Berlin e.V.
Christoph Kranich Verbraucherzentrale Hamburg
Dieter Scholz DGB Berlin-Brandenburg
Moderation:
Gerd Glaeske Universität Bremen
Ulrike Maschewsky-Schneider TU Berlin / Gesundheit Berlin e.V.
Schlusswort:
Christian Hans
Gesundheit Berlin e.V.
Thematische Veranstaltungen:
AIDS und Armut
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Orte der Armutsprävention bei Menschen mit HIV und AIDS
"zik: Gemeinnütziges Wohnprojekt für Menschen mit HIV und AIDS"
Rainer Kliem, zik gGmbH, Berlin
"SUB/WAY: Projekt für Jungs, die unterwegs sind und anschaffen"
Wolfgang Werner, SUB/WAY Berlin e.V.
"Hydra: Treffpunkt und Beratung für Prostituierte"
Antje Conradi, Hydra e.V., Berlin
Moderation:
Marcel de Groot, Schwulenberatung, Berlin
Michael Krone, zukunft positiv, Berlin
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Strategien der Armutsprävention und -bekämpfung bei HIV und AIDS
"Die Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung (DAS)"
Ulrich Heide, DAS, Bonn
"Armutsbekämpfung bei HIV und AIDS im Rahmen der UNO"
Rainer Lingscheid, UN-Developement-Program, New York
Moderation:
Anand Pant, Freie Universität Berlin
Matthias Wienold, Universität Bielefeld
Altersarmut und Gesundheit
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Altwerden in Deutschland - Gesundheitspotenziale und Lebenslagen
"Angst vor dem Altern in schwierigen Lebenslagen - Bewältigung komplizierter Lebenssituationen"
Heinz Trommer, Gesundheit Berlin e.V., Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern
"Armut im Alter - Auswirkungen auf den Gesundheitszustand, Gesundheitsbefinden und Gesundheitsverhalten"
Gisela Fischer, Medizinische Hochschule Hannover, Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen
"Seniorenbüros als Orte des freiwilligen Engagements im Alter - für freiwillige Hilfen im Alltag, aktivierende Kontakte und
für soziale und gesundheitliche Selbsthilfe"
Christian Wienberg, Bundes-AG Seniorenbüros, Bonn
Moderation:
Inge Frohnert, Arbeitskreis Berliner Senioren, EURAG
Heinz Trommer, Gesundheit Berlin e.V., Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Ältere Migrant/innen im Gesundheitswesen
"Ausländerrechtliche Situation von alten Migrant/innen"
Gülay Kizilocak, Zentrum für Türkeistudien, Außenstelle Berlin
"Kulturelle Öffnung oder neue Klientelisierung? Ältere Migrant/innen im Fokus der Altenhilfe"
Peter Zeman, Deutsches Zentrum für Altersfragen, Berlin
"Pflegeversicherung für EU-Bürger/innen mit Wohnsitz in einem anderen
Mitgliedsstaat
Pflegeversicherung für Nicht-EU-Bürger mit einem Wohnsitz in einem Herkunftsland"
Gerd Roth, AOK Berlin
Moderation:
Ariane Rausch, Sozialverband VdK Tempelhof-Schöneberg, Berlin
Ulrika Zabel, Caritas-Verband für Berlin e.V.
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Modelle zur interkulturellen Öffnung des Altenhilfesystems
"Interkulturelle Öffnung in der Altenhilfe"
Jassenka Villbrandt, Arbeiterwohlfahrt, Berlin
Ulrika Zabel, Caritas-Verband für Berlin e.V.
"Der Großbezirk Berlin-Tempelhof/Schöneberg und seine älteren Immigrant/innen"
Emine Demirbüken, Ausländerbeauftragte, Berlin-Tempelhof/Schöneberg
"Ansätze einer interkulturellen Arbeit in der offenen Altenhilfe mit italienischen Arbeitsmigrant/innen"
Gabriella Zanier, Caritas-Verband Frankfurt e.V.
Moderation:
Petra Fock, Unionhilfswerk Berlin
Christine Roßberg, Volkssolidarität, Landesverband Berlin
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Bedeutung und Grenzen der (Migranten-)Familie im Versorgungssystem
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Altersarmut und Migration
"Einfluss der Familie auf krankheitsbezogene Handlungskonzepte"
Josef Eljaschewitsch, Jüdisches Krankenhaus Berlin
"Informelle Hilfesysteme als Ressource und Problem am Beispiel arabischsprachiger Migranten"
Ali Maarouf, Helios-Klinikum Buch, Berlin
"Aus dem interkulturellen Alltag einer Sozialstation"
Maria Matzker, Diakoniesstation Neukölln, Berlin
"Ambulante Versorgung älterer Migranten und Migrantinnen in Berlin"
Derya Wrobel, Sozialverband VdK Tempelhof - Schöneberg, Berlin
Moderation:
Jan Basche, Gemeinsam in Berlin-Brandenburg (GiBB e.V.), Berlin
Silva Demirci, Caritas-Verband für Berlin e.V., Projekt "Altwerden in der Fremde"
Arbeit und Armut
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Arbeit schafft Wohlstand? Workshop Teil I
"Arbeitsbedingungen bei Zulieferern deutsche Konzerne in der dritten Welt"
Maik Pflaum, Christliche Initiative Romero, Münster
"Prekäre Beschäftigung und Arbeitsschutz in Deutschland"
Rainer Gensch, Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und
technische Sicherheit, Berlin
Moderation:
Joseph Kuhn, Forum Arbeit e. V., Berlin
Marianne Sandig, DGB Berlin-Brandenburg
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Arbeit schafft Wohlstand? Workshop Teil II
"Lohndumping auf Baustellen"
Jürgen Rubrath, Berlin
Moderation:
Joseph Kuhn, Forum Arbeit e. V., Berlin
Marianne Sandig, DGB Berlin-Brandenburg
Arbeitslosigkeit und Gesundheit
Fr. 14.15-15.45 Uhr: Arbeitslosigkeit macht krank - und was
machen arbeitsmarktbezogene Gesundheitshilfen? Teil I
"Netzwerk arbeitsmarktintegrative Gesundheitsförderung (N.A.G.)"
Peter Kuhnert, Universität Dortmund
"Lebensfreude, Arbeit und Gesundheit - Bericht über ein Projekt aus dem Kreis Borken"
Roland Voigt, DRK Borken
Moderation:
Beate Blättner, Fachhochschule Neubrandenburg
Carlchristian von Braunmühl, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen, Potsdam
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Arbeitslosigkeit macht krank - und was machen
arbeitsmarktbezogen Gesundheitshilfen? Teil II
"Arbeitslosigkeit unter Migrant/innen: Welche Rolle spielt die Gesundheit?"
Türkan Ayan, Universität Dortmund
"Möglichkeiten und Grenzen von Fallmanagement für Arbeitslose mit gesundheitsbezogenen Hilfebedarf"
Ingrid Knapp-Hein, KomAG, Reutlingen
"Wege aus der Arbeitslosigkeit auch für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen - am Beispiel Bündnis für Wirtschaft und Arbeit in Marzahn - Hellersdorf"
Dagmar Pohle, Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Berlin
Moderation:
Beate Blättner, Fachhochschule Neubrandenburg
Behinderung und Armut
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Ort der Armut: Die Küche
"Ernährungsprobleme von Menschen mit Behinderungen"
Hannelore Bauersfeld, Berliner Behinderten-Zeitung
"Begutachtung der Ernährungsmöglichkeiten von behinderten Menschen"
Rainer Sanner, Gesundheit Berlin e.V.
Moderation:
Martin Marquard, Behindertenbeauftragter Berlin
Ilja Seifert, Görlitz
Sa. 9:00 - 10:15 Uhr: Gekauft oder auf Rezept
"Chemie - unser täglich Brot? "
Martina Sponheimer, Berlin
"Behinderungen durch Diabetes Mellitus"
Kristina Pralle, Diabetes-Spezial-Praxis Meißner, Berlin
"Zöliakie - Die teure Krankheit"
Christina Asse, Deutsche Zöliakie Gesellschaft e.V., Gesundheitsladen Berlin
Moderation:
Hannelore Bauersfeld, Berliner Behindertenzeitung
Swen Schulz MdB, Berlin
Daten - Taten
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Gesundheits-, Armuts- und Sozialberichterstattung
im Wandel
"Zielgruppen -und handlungsorientierung in der Gesundheitsberichterstattung"
Hermann Schulte-Sasse, Staatssekretär, Senatsverwaltung für Gesundheit,
Soziales und Verbraucherschutz, Berlin
"Dokumentation von Gewalt gegen Frauen in der Gesundheitsberichterstattung"
Angelika May, Frauenzimmer e.V. Berlin
Moderation:
Ulrike Faber, Barmer Ersatzkasse Berlin
Ingeborg Simon MdA, Berlin
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Integrierte Ansätze der Berichterstattung
"Armut. Gesundheit. Umwelt. - Integrierte kommunale Berichterstattung"
Waldemar Süß, Universität Hamburg
"Möglichkeiten der Verzahnung von Gesundheits- und Sozialberichterstattung am Beispiel der Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen"
Thomas Ziese, Robert Koch-Institut, Berlin
Moderation:
Jeffrey Butler, Bezirksamt Berlin-Mitte
Ulrike Faber, Barmer Ersatzkasse Berlin
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Indikatoren für die Berichterstattung
"Gesundheitsindikatoren für eine kontinuierliche Armuts- und Gesundheitsberichterstattung"
Thomas Lampert, Robert Koch-Institut, Berlin
"Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer ständigen Versicherten- und Patientenbefragung über Nutzung und Bewertung des Gesundheitswesens"
Bernhard Braun, Universität Bremen
Moderation:
Eva Barlösius, Wissenschaftszentrum Berlin
Thomas Elkeles, Fachhochschule Neubrandenburg
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Ergebnissicherung bei Gesundheitsberichterstattung und
Evaluation von Gesundheitszielen
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele
"Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsziele der Bürger/innen, in Politik und Wissenschaft"
Wilhelm Schräder, IGES, Berlin
"Evaluation von Gesundheitszielen: Internationale Vergleiche, spezifische Probleme, notwendige Rahmenbedingungen"
Matthias Wismar, Medizinische Hochschule, Hannover
Anschließende Podiumsdiskussion mit allen Referent/innen der
Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele
Moderation:
Sybille Angele, Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung, Köln
Frank Lehmann, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln
Disease Management
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Disease Management Programme (DMP) -
Stand und Perspektiven der Umsetzung
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele
"DMP als Instrument der Überwindung sozial bedingter Gesundheitsunterschiede"
Karl Lauterbach, Sachverständigenrat für die
Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen, Köln
"Die Krankenkassen auf dem Weg vom Payer zum Player"
Michael Weller, AOK-Bundesverband, Bonn
"DMP - Chance für die Vertragsärztliche Versorgung?"
Bernhard Gibis, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin
"Nomen est omen - Disease Management zwischen "treatment" und "care""
Michael Ewers, Universität Bielefeld
"Krankenhäuser als Anbieter integrierter Versorgung im Rahmen von DMP"
Heinz Stapf-Finé, Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft, Berlin
Anschließende Podiumsdiskussion mit allen Referent/innen der
Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele
Moderation:
Vjenka Garms-Homolovâ, Institut für Gesundheitsanalysen und soziale Konzepte, Berlin
Gabriele Kaczmarczyk, AK Frauengesundheit e.V., Berlin
Frauen und Armut
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Alleinerziehende Frauen und Gesundheit
"Die gesundheitliche Lage Alleinerziehender"
Heike Klindworth, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
"Gesundheitliche Belastungen und Ressourcen allein erziehender Sozialhilfeempfängerinnen im Landkreis Harburg"
Kerstin Walther, Christiane Deneke, Zentrum für angewandte Gesundheitswissenschaften, Lüneburg
"Alleinerziehend: Chancen - Risiken - Nebenwirkungen"
Bettina Teutenberg, SelbstHilfeInitiative Alleinerziehender - SHIA e.V., Berlin
Moderation:
Daphne Hahn, Technische Universität Berlin
Martina Krause, Berlin
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Psychische Erkrankungen von Frauen mit Gewalterfahrung
"Psychische Folgen von Vergewaltigung und damit zusammenhängende Mängel in der gesundheitlichen Versorgung von Frauen"
Petra Hildenbrand, Lara Krisen- und Beratungszentrum, Berlin
"Wie Frauen "verrückt" bzw. seelisch krank gemacht werden"
Roswitha Burgard, Therapie und Beratungszentrum für Frauen (TUBFF), Berlin
"Der lautlose Aufbruch - Lebenswelten traumatisierter Frauen"
Katharina Pioch, Barbara Eger, Frauenwohngemeinschaft Bora e.V., Berlin
Moderation:
Hilde Hellbernd, Technische Universität Berlin
Inge Sliep, Netzwerk Frauengesundheit, Berlin
Sa. 9:00 - 10:15 Uhr: Entsprechen die Angebote der Pflege den
Bedürfnissen älterer und alter Frauen? Welche Angebote brauchen wir?
"Gesundheitsförderung statt Medikalisierung in der zweiten Lebenshälfte"
Maya Krock, Feministisches Frauen Gesundheitszentrum e.V., Berlin
"Behördliche Leistungen im Bereich der Hilfe zur Pflege für ältere Frauen"
Renate Lübke, Inge Gresser, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin
"Die besondere Situation von älteren Migrantinnen in der Pflege"
Nare Yesilyurt, Deta-Med, Berlin
"Soziale Ausgrenzung durch Krankheit im Alter - sind Frauen davon besonders betroffen?"
Ariane Rausch, Koordinierungsstelle rund um Alter Tempelhof - Schöneberg, Berlin
Moderation:
Karin Bergdoll, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Berlin
Viola Schubert-Lehnhardt, Bildungsverein Elbe-Saale, Halle
Gesundheitsförderung
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Stand und Perspektiven der Umsetzung des § 20 SGB V
"Prävention als weitere Säule des Gesundheitswesens"
Carola Reimann MdB, Braunschweig
"Die Umsetzung des § 20 Abs. 1 und 2 SGB V durch die GKV dargestellt am Beispiel der AOK"
Karin Schreiner-Kürten, AOK-Bundesverband, Bonn
"Neuausrichtung von Prävention und Gesundheitsförderung auf das Ziel gesundheitlicher Chancengleichheit - Der Beitrag der Innungskrankenkassen"
Volker Wanek, IKK-Bundesverband, Bergisch-Gladbach
Moderation:
Gerhard Andersen, Ärztekammer Berlin
Monika Huber, Berliner Zentrum Public Health
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Deutsches Forum Prävention und Gesundheitsförderung
"Finanzierung der Prävention - eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe"
Rosmarie Apitz, Bundesministerium für Gesundheit, Bonn
"Prävention: Ausblick und Perspektiven"
Helga Kühn - Mengel MdB, Bundesvereinigung für Gesundheit
"Nachhaltige Gesundheitsförderung in Österreich durch ein innovatives Fördermodell"
Andrea Lins, Fonds Gesundes Österreich, Wien
Moderation:
Bernd Köppl, berliner gesundheitszentrum
Steffi Schulze MdA, Berlin
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Bewegung(en) der Gesundheitsförderung
"Gesundheitssystem und gesellschaftliche Entwicklung"
Ellis Huber, Securvita-BKK, Hamburg
"Die Attac - Kampagne "Gesundheit ist keine Ware""
Tobias Michel, Gesundheitskampagne Attac Deutschland, Essen
"Haushaltspolitische Spielräume für eine neue Gesundheitspolitik"
Oliver Schruoffeneger MdA, Berlin
"Betriebliche Gesundheitsförderung in der Praxis"
Ulrike Teske, ver.di, Berlin
"Möglichkeiten und Grenzen von Präventionsmaßnahmen der Krankenkassen"
Margot Wehmhöner, BKK-Bundesverband, Essen
Moderation:
Elimar Brandt, Deutsches Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser, Berlin
Gerhard Timm, BUND, Berlin
Gesundheitsziele und gesundheitliche Chancengleichheit
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Social inequalities and health
(In englischer Sprache!)
"Social structures and their psychosocial effects on health"
Richard Wilkinson, University of Nottingham Medical School, Großbritannien
"Inequalities in health in Germany - avoidable or decreed by nature?"
Siegfried Geyer, MHH, Hannover
Moderation:
Lotte Kaba-Schönstein, Fachhochschule Esslingen
Horst Noack, Universität Graz
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Gesundheitsziele auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene
"Gesundheitsziele - gesundheitspolitische Bedeutung und Entwicklungsansätze in den Ländern"
Birgit Weihrauch, Bodo Scharf Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes NRW, Düsseldorf
"Gesundheitsziele auf Bundesebene: gesundheitsziele.de - Entwicklung, Ausrichtung, Konzepte"
Barbara Philippi, Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung, Köln
"Gesundheitsziele auf Länderebene: Das Beispiel Sachsen - Anhalt"
Hartmut Gunkel, Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes
Sachsen-Anhalt, Magdeburg
"Gesundheitsziele auf kommunaler Ebene: Das Beispiel Bielefeld"
Cornelia Petzold, Kommunale Gesundheitskonferenz, Bielefeld
Moderation:
Gudrun Borchardt, Techniker Krankenkasse Berlin-Brandenburg
Bärbel Grygier, Berlin
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: gesundheitsziele.de: Eine vom BMG geförderte Kooperation von Akteuren im Gesundheitswesen
"Brustkrebs - Sterblichkeit senken - Lebensqualität verbessern"
Elke Herz, Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V., Siegburg
"Gesundheit hat Zukunft: Ziele für das Kinder- und Jugendalter - Entspannung, Ernährung, Stressbewältigung"
Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V., Hannover
"Gesundheitliche Kompetenz von Bürger/innen und Patient/innen stärken: Transparenz verbessern, Rechte stärken, Kompetenz gewinnen"
Günter Hölling, BAG der Patient/innenstellen, Patientenstelle Bielefeld im Gesundheitsladen e.V.
Moderation:
Bettina am Orde, IKK Bundesverband, Bergisch Gladbach
Monika Schneider, AOK Bundesverband, Berlin
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Ergebnissicherung bei Gesundheitsberichterstattung und
Evaluation von Gesundheitszielen
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele
"Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsziele der Bürger/innen,in Politik und Wissenschaft"
Wilhelm Schräder, IGES, Berlin
"Evaluation von Gesundheitszielen: Internationale Vergleiche, spezifische Probleme, notwendige Rahmenbedingungen"
Matthias Wismar, Medizinische Hochschule, Hannover
Anschließende Podiumsdiskussion mit allen Referent/innen der
Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele
Moderation:
Sybille Angele, Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung, Köln
Frank Lehmann, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln
Armut bei Kindern und Jugendlichen
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Gesundheitsförderung und Kultur Teil I
""Apfelklops & Co" - Ein Fest mit Rock und Liedern rund um Ernährung und Bewegung"
Reinhard Mann-Luoma, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln
"Wo Gesundheitsförderung Spaß macht! Gesundheitliche Bildung im Kindermuseum Labyrinth"
Roswitha von der Goltz, Kindermuseum Labyrinth, Berlin
""Ich hatte schon immer Probleme mit Löchern" - Theater Strahl präsentiert Einblicke in seine Präventionsstücke"
Wolfgang Stößel, André Fischer, Theater Strahl, Berlin
Moderation:
Eva Luber, Fachhochschule Magdeburg-Stendal, Magdeburg
Agnes Raucamp, Friedrich-Ebert-Gymnasium, Berlin
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Gesundheitsförderung und Kultur Teil II
""ReBound" - System aus Diagnosen und Aktionsstrategien zur Eigeninitiative für nicht-motivierte Klienten"
Per Traasdahl, ArtSourceLab, Berlin
"ClownSprechstunde für chronisch Kranke -Ein Bericht nach 7 Jahren"
Joachim Meincke, CLIK e.V., Berlin
"Aktive Medienarbeit als Zugangsweg zu sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen - Das Medienprojekt "Wir lassen uns nicht manipulieren""
Uta Schröder, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen, Weimar
Gesundheitsförderung für Jung und Alt im KREATIVHAUS - ein theaterpädagogisches Zentrum"
Angela Gärtner, Kreativhaus e.V., Berlin
Moderation:
Rainer Grahlen, LAG Zahngesundheit, Berlin
Jutta Hertlein MdA, Berlin
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Gesundheitsförderung in der Schule und Kita
"Zur Aktualität der "gesundheitsfördernden Schule" vor dem Hintergrund der Ergebnisse der PISA-Studie."
Walter Kamps, Lüneburg
""Früh übt sich..." -Gesundheitsförderung im Kindergarten"
Elfi Jantzen MdA, Berlin
"Soziale Lage, Bildung und Gesundheit von Kindern - Niedersächsische Forderungen zur Verbesserung von Bildungs- und Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen"
Antje Richter, Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen e.V., Hannover
"Gesundheitsbezogene Angebote in Einrichtungen der offenen Jugendarbeit in Hamburg"
Christiane Deneke, Zentrum für angewandte Gesundheitswissenschaften, Lüneburg
Moderation:
Elisabeth Müller-Heck, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Schule, Berlin
Günter Zurhorst, FH Mittweida
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Kinder und Familien in schwierigen Lebenslagen:
Bestandsaufnahme und Interventionsbeispiele
"Stadtteilorientierte Strategie zur Prävention von Kinderunfällen"
Gabriele Ellsäßer, Landesgesundheitsamt Brandenburg, Wünsdorf
"Injury Prevention and Deprivation - Examples of Evaluated Intervention-Studies"
Elizabeth Towner, University of Newcastle, Großbritannien
"Entstehung und Zielsetzung des Berliner Leitfadens "Gewalt gegen Kinder""
Dorothee Groß, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin
""Schutzengel" - Ein Vernetzungsprojekt für Familien mit Kleinkindern aus einem sozialen Brennpunkt"
Volker Syring, Schutzengel e.V., Flensburg
Moderation:
Petra Hofrichter, Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Hamburg
Karin Schmedding, Barmer Ersatzkasse Berlin
Migration
Migrantinnen und Migranten in verschiedenen Versorgungsstrukturen
- Positionen, Probleme, Perspektiven
3. Symposium der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Charité
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Wissenschaftliche Vorträge I
Begrüßung
Joachim W. Dudenhausen, Dekan der Med. Fakultät der Humboldt-Universität zu
Berlin
Werner Lichtenegger, Charité, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe, Berlin
"Möglichkeiten und Grenzen epidemiologischer Daten zur Gesundheit von Migranten"
Oliver Razum, Universität Heidelberg
"Diabetesschulung türkischer Patienten - Wanderung zwischen therapeutischem Nihilismus und unrealistischen Erwartungen"
Bernd Kalvelage, Diabetesschwerpunktpraxis, Hamburg
"Über-, Unter, Fehlversorgung? Bedarfslücken und Strukturprobleme in der ambulanten Gesundheitsversorgung für Migrantinnen und Migranten"
Ursula Brucks, Wolf-Bodo Wahl, Institut für Arbeitspsychologie und Gesundheitsforschung, Oldenswort
"Gibt es Besonderheiten bei der Inanspruchnahme klinischer Notfallambulanzen durch Migrantinnen und Migranten?"
Theda Borde, Charité, Berlin
Moderation:
Ingrid Papies-Winkler, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Wissenschaftliche Vorträge II
"Besonderheiten in der psychiatrischen Versorgung von Migrantinnen und Migranten"
Meryam Schouler-Ocak, Niedersächsisches Landeskrankenhaus, Hildesheim
"Anforderungen an einen transkulturellen Wandel in der stationären Pflege"
Dagmar Domenig, Zentrum f. Migration u. Gesundheit des Schweizerischen Rotes Kreuzes, Bern
"Aspekte der Versorgung von Migrantinnen in Geburtshilfe und Gynäkologie"
Heribert Kentenich, DRK-Klinik Westend, Berlin
"Versorgungsrealität und Forderungen an die Gesundheitspolitik"
Matthias David, Charité, Berlin
Moderation:
Theda Borde, Charité, Berlin
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Information, Aufklärung und Partizipationsmöglichkeiten für
Migrantinnen und Migranten verbessern
"Dolmetschen im Gesundheits- und Sozialwesen - Projekt des Interkulturellen Gesundheitsnetzwerks Berlin"
Birgit Ammann, Gesundheit Berlin e.V., Gemeindedolmetschdienst
"www.patienteninfo-berlin.de - Internetgestützte Gesundheitsinformationen für Migrantinnen und Migranten"
Andrea Möllmann, Gesundheit Berlin e.V.
"Migrationsrelevante Medienangebote der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung"
Stefan Blümel, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln
Moderation:
Natascha Garay, Bayouma-Haus, Berlin
Hildegard Josten, Büro der Ausländerbeauftragten, Senat Berlin
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Bedeutung und Grenzen der (Migranten-)Familie im Versorgungssystem
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Altersarmut und Migration
"Einfluss der Familie auf krankheitsbezogene Handlungskonzepte"
Josef Eljaschewitsch, Jüdisches Krankenhaus Berlin
"Informelle Hilfesysteme als Ressource und Problem am Beispiel arabischsprachiger Migranten"
Ali Maarouf, Helios-Klinikum Buch, Berlin
"Aus dem interkulturellen Alltag einer Sozialstation"
Maria Matzker, Diakoniesstation Neukölln, Berlin
"Ambulante Versorgung älterer Migranten und Migrantinnen in Berlin"
Derya Wrobel, Sozialverband VdK Tempelhof - Schöneberg, Berlin
Moderation:
Jan Basche, Gemeinsam in Berlin-Brandenburg (GiBB e.V.), Berlin
Silva Demirci, Caritas-Verband für Berlin e.V., Projekt "Altwerden in der Fremde"
Patienteninformation
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Gesundheitsinformation in Krankenhäusern
"Das Gespräch zwischen Arzt und Patient im Wandel der Zeit"
Jalid Sehouli, Charité, Berlin
"Internetbasierendes Patienten-Informationssystem zur Unterstützung der Behandlung von Herzkrankheiten"
Ferdinand Waldenberger, Krankenhaus der Stadt Wien-Lainz, Österreich
"Gesundheitsförderung rund um die Geburt - Elternschule am Urban"
Ulrike von Haldenwang, Vivantes Krankenhaus am Urban, Berlin
Moderation:
Gerd Ludescher, Schlosspark-Klinik, Berlin
Margret Steinberg, Ärztekammer Berlin
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Gesundheitsinformationen und soziale Ungleichheit Teil I
"Soziale Ungleichheit und Beratungsbedarf"
Bernhard Badura, Universität Bielefeld
"Wie können Patienteninformationen arme und ausgegrenzte Menschen erreichen?"
Carola Gold, Gesundheit Berlin e.V., Berlin
"Gesundheitsförderung für sozialbenachteiligte Migrant/innen - Erfahrungen aus Amsterdam"
Arnoud P. Verhoeff, Municipal Health Sevice Amsterdam, Niederlande
"‚Halbe Seite wie tot' - Migrant/innen als Gesundheitsmultiplikator/innen"
Wolfgang Gulis, Zebra, Graz
Moderation:
Erwin Dehlinger, AOK Bundesverband, Berlin
Martin Matz MdA, Berlin
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Gesundheitsinformationen und soziale Ungleichheit Teil II
"Patientenrechte als notwendige Mittel der Chancengleichheit"
Ulrich Laschet, VdK Sozialverband, Bonn
"Unterstützungs- und Beratungsbedarf aus Sicht der Patient/innenstellen"
Eckard Laufer, BAG Patient/innenstellen, Köln
"Psychoedukation; Informationen über schizophrene Psychosen"
Barbara Klemm, Vivantes Klinikum Hellersdorf, Berlin
Moderation:
Thomas Drobisch, Sozialverband Deutschland e.V., Berlin
Bosiljka Schedlich, Süd-Ost-Europa Kultur e.V., Berlin
Soziale Stadt
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Bedeutung der Gesundheit für soziale Stadtteilentwicklung
"Erfahrungen aus dem Programm Soziale Stadt"
Christa Böhme, Deutsches Institut für Urbanistik (DifU), Berlin
"Erfahrungen aus der sozialräumlichen Kooperation von Jugendhilfe und Gesundheit"
Gisela Marsen-Storz, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln
"Erfahrungen aus dem Programm Entwicklung & Chancen"
Andreas Hemme, SPI, Regiestelle E & C, Berlin
"Erfahrungen aus den Gesunden Städten"
Klaus-Peter Stender, Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Hamburg
Moderation:
Kim Bloomfield, University of Southern Denmark, Esbjerg
Rolf-Peter Löhr, DifU, Berlin
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Gesundheit und Migration in benachteiligten Stadtteilen
"Ungewöhnliche Orte der Gesundheitsförderung: Zugangsstrategien für Migrantinnen und Migranten"
Ilana Tautz, Berlin
"Gesunde Nachbarn - gesunder Kiez"
Monika Götz, Eva Kaynak, Interkulturelles Gemeinwesenzentrum mit Gesundheitsförderung, Berlin-Wedding
"Aktivierende Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien"
Christl Riemer-Metzger, MAG's München
"Kommunale Programme und Programmatik in München"
Klaus Hehl, Gesundheitsbeirat der Landeshauptstadt München
Moderation:
Werner Maschewsky, Fachhochschule Hamburg
Elisabeth Ziemer, Stadträtin, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Berlin
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Öffentliche Räume für Kinder, Jugendliche und Senioren in benachteiligten Stadtteilen
"Soziale Lebenslage, Gesundheit und subjektives Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen im Berliner Stadtteil Wedding"
Astrid Bund, Technische Universität Berlin
"Generationsübergreifende Stadtteilentwicklung - Jung und Alt für die Paul-Hertz-Siedlung"
Johannes Axter, Berlin bewegt e.V.
"Stadtteilbezogene Seniorenarbeit"
Annette Schmitz, Gesundheitshaus Gelsenkirchen-Bismarck/Schalke-Nord
Moderation:
Christa Kliemke, Technische Universität Berlin
Andreas Pape MdA, Berlin
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Projektdatenbanken zu Gesundheit und Soziale Stadt
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele
""Soziale Stadt"-Projektdatenbank des Deutschen Instituts für Urbanistik"
Verena Rösner, DifU, Berlin
"Aufbau einer stets aktuellen Datenbank über Interventionsprojekte bei sozial Benachteiligten"
Monika Meyer-Nürnberger, BZgA, Köln
"Informationssystem für die kommunale Gesundheitsförderung"
Barbara Leykamm, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Stuttgart
"Nachhaltige Entwicklung und Projektdatenbanken"
Astrid Ley, Agenda Transfer, Bundesweite Servicestelle Lokale Agenda 21, Bonn
Moderation:
Elke Berg, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Berlin
Michael Bretschneider, DifU, Berlin
Sozialhilfe
Fr. 16:15-17:45 Uhr: "Fehlt Ihnen Etwas? Sozialhilfe kann helfen!"
mit Beiträgen von:
Peter Grottian, Freie Universität Berlin
Ruth Keseberg-Alt, Caritasverband für Berlin e.V.
Yvonne Mevius, Werbeagentur Mesch Media Direct, Berlin
Hermann Pfahler, Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg, Berlin
Moderation:
Kerstin Bauer, Stadträtin Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin
Rainer Lachenmeyer, Paritätischer Wohlfahrtsverband, LV Berlin
Sucht und Armut
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Ansätze in der Sekundärprävention aus Sicht der Entscheidungsträger
"Niedrigschwellige Ansätze in der Sekundärprävention"
Ingo Ilja Michels, Bundesministerium für Gesundheit, Berlin
"Suchtrehabilitation der Rentenversicherung - ein guter Weg zur Teilhabe"
Joachim Köhler, BfA, Berlin
"Können akzeptanzorientierte Ansätze der Sekundärprävention Verelendung verhindern?"
Hubert Hüppe MdB, Berlin
Moderation:
Dieter Kleiber, Freie Universität Berlin
Ines Zimmermann, Behörde für Umwelt und Gesundheit, Hamburg
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Akzeptanzorientierte Ansätze in der Sekundärprävention aus Sicht freier Träger
"Peer-Support in der aufsuchenden Drogenarbeit"
Jeannine Schwigon, Fixpunkt e.V., Berlin
"Drogenkonsumräume als Bestandteil gesundheitsfördernder Maßnahmen der AIDS-Hilfe"
Dirk Schäffer, Deutsche AIDS-Hilfe e.V.
"Fremdbestimmtes kontrolliertes Trinken als Lebenshilfe"
Barbara Schäfer, Volkssolidarität Kreisverband Mecklenburg-Mitte e.V.
""Die haben mich schlagartig auf die Straße gesetzt" - Zusammenhänge zwischen Wohnungslosigkeit, Gesundheit und Suchproblemen"
Thomas Fink, Jasna Russo, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Berlin
Moderation:
Heike Drees, Paritätischer Wohlfahrtverband, Landesstelle gegen Suchtgefahren, Berlin
Stefan Etgeton, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Berlin
Gesundheitliche Versorgung Wohnungsloser
Fr. 11:30 - 13:00 Uhr: Vertreibung - Nicht nur ein Problem von Wohnungslosen?
"Vertreibung - eine Einführung"
Heinz Czaplewski, Bund Betroffeneninitiative Wohnungsloser Menschen e.V., Berlin
Anschließend: Diskussion mit Betroffenen
Moderation:
Gerd Grenner, Technische Universität, Berlin
Elisabeth Rasch, Ambulanz für Wohnungslose der Caritas, Berlin
Fr. 14:15 - 15:45 Uhr: Frauen und Wohnungslosigkeit
"Frauen und Wohnungslosigkeit: Anforderungen an die Politik"
Petra Bläss, Wittenberg
"Ausmaß weiblicher Wohnungslosigkeit - Anforderungen an ein frauengerechtes Hilfesystem"
Werena Rosenke, BAG Wohnungslosigkeit, Bielefeld
"Weibliche Wege in die Wohnungslosigkeit und aus ihr heraus - Eine geschlechtsspezifische Datenanalyse"
Wilfried Kunstmann, Bundesärztekammer, Köln
Ruth Hörnle, Bezirksamt Berlin-Tempelhof/Schöneberg
Moderation:
Dorothea Simon-Zeiske, Caritas, Berlin
Jenny de La Torre, Arztpraxis für Obdachlose, MUT, Berlin
Fr. 16:15 - 17:45 Uhr: Gesundheitsversorgung Wohnungsloser im vereinten Europa
"Die Gesundheitsversorgung Wohnungsloser - eine europäische Aufgabe!? - Einführung"
Gerhard Trabert, Georg-Simon-Ohm-FH Nürnberg
"Gesundheitsversorgung Wohnungsloser und Illegaler in der Schweiz am Beispiel des ‚Genfer Modells'"
Hans Wolff, Poliklinik für Wohnungslose und Migranten der Universitätsklinik Genf
"Gesundheitsversorgung Wohnungsloser am Beispiel der Großstadt Wien"
Michael Gaßmann, Caritas Obdachlosenarbeit, Wien
Moderation:
Monika Hommes, Bundesministerium für Gesundheit, Bonn
Gerhard Trabert, Georg-Simon-Ohm-FH Nürnberg
Sa. 9:00 - 10:45 Uhr: Projektdatenbanken zu Gesundheit und Soziale Stadt
Gemeinsame Veranstaltung der Themenbereiche Daten für Taten und Gesundheitsziele
""Soziale Stadt"-Projektdatenbank des Deutschen Instituts für Urbanistik"
Verena Rösner, DifU, Berlin
"Aufbau einer stets aktuellen Datenbank über Interventionsprojekte bei sozial Benachteiligten"
Monika Meyer-Nürnberger, BZgA, Köln
"Informationssystem für die kommunale Gesundheitsförderung"
Barbara Leykamm, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Stuttgart
"Nachhaltige Entwicklung und Projektdatenbanken"
Astrid Ley, Agenda Transfer, Bundesweite Servicestelle Lokale Agenda 21, Bonn
Moderation:
Elke Berg, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Berlin
Michael Bretschneider, DifU, Berlin
Organisationsbüro:
Gesundheit Berlin e.V.
Straßburger Str. 56
10405 Berlin
Telefon +49 (0)30/44319062
Fax +49 (0)30/44319063
E-Mail: kongress@gesundheitberlin.de
Internet: www.armut-und-gesundheit.de
Teilnahmegebühr:
35 Euro
10 Euro (ermäßigte Teilnahmegebühr für Einkommenslose)
100 Euro (unterstützende Teilnahmegebühr)
bitte bar oder Überweisung an: Gesundheit Berlin e.V.
Stichwort: Kongressgebühr + Name des/der Teilnehmer/in
Bank für Sozialwirtschaft AG, Kto-Nr.333 96 02
Veranstalter:
- Gesundheit Berlin e.V.
Landesarbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung
- Ärztekammer Berlin
Körperschaft des öffentlichen Rechts
- Deutscher Gewerkschaftsbund
Landesbezirk Berlin-Brandenburg
- Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin
- Caritasverband für Berlin e.V.
- Berliner Zentrum Public Health
- Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.
Mit freundlicher Unterstützung:
AOK; Barmer Ersatzkasse; Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesund-heit; Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin; VdAK/AEV
Veranstaltungsort:
Charité Universitätsklinikum
Campus Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin-Wedding
Tagungstelefon: 0173/2903232
Verkehrsverbindungen:
U-9 Amrumer Str. (Eingang Augustenburger Platz)
Bus 221 und 248 bis Amrumer Straße (Eingang Augustenburger Platz)
Straßenbahn 23 und 24 (Eingang Seestraße)