Nachhaltigkeit, präventives und lokales Agieren, interprofessionelle Vernetzung, Prozessorientierung, Mitbestimmung, soziale und ökonomische Effizienz etc. sind Leitbegriffe moderner Verwaltung und Politik.
Gemeinwesenarbeit bzw. sozialraumbezogene Sozialarbeit vereint als Methode genau diese Zielsetzungen und wird als Strategie für komplexe gesellschaftliche Probleme und soziale Brennpunkte zunehmend wichtig.
Daher meinen wir, dass die Tage des Daseins als Mauerblümchen gezählt sind und die unvergessliche Bedeutung dieses Ansatzes in den Vordergrund tritt.
Moderation: Brigitta Schmidsberger, Leiterin des Amtes für Jugend und Familie
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10.00 |
Einlass |
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10.30 |
Begrüßung durch LAbg. Gertrude Schreiberhuber |
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und Stadträtin Ingrid Holzhammer |
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11.00 |
Am Schauplatz: Stadtteilarbeit Leben im Franckviertel, Elfa Spitzenberger |
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Forumtheater: Individuum und Gemeinwesen |
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12.00 |
Wolfgang Hinte, Institut für Stadtteilbezogene Soziale Arbeit und Beratung, Universität Essen: |
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Aktivierende Methoden für eine integrative Stadt- und Regionalentwicklung |
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- Gemeinwesenarbeit: Definition und Arbeitsprinzipien |
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- Zum Verhältnis von Politik und aktiven BürgerInnen |
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- Hilfreiche Strukturen zum Aufbau aktivierender Projekte |
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- Vom Fall zum Feld |
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- Strukturelle Grundlagen für eine nachhaltig wirksame Stadtteilentwicklung |
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13.00 |
Mittagspause mit Buffet |
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14.00 |
Arbeitskreise |
Menschen sind in ihrem lokalen Umfeld meist ohnehin aktiv. Oft aber wird diese Aktivität nicht wahr oder ernst genommen. GemeinwesenarbeiterInnen machen sie nutzbar, vermitteln und vernetzen zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen und werden dabei zu ExpertInnen für Prozesse.
Moderation: Claudia Riedler, OÖ Nachrichten
Referent: Christoph Stoik, Bassena-Kommunikation am Schöpfwerk, Wien
ExpertInnen: Gertrude Schreiberhuber, Landtagsabgeordnete; Marianne Gumpinger, Direktorin der FHS für Sozialarbeit Linz; Raimund Gutmann, Wohnbund: consult Salzburg; Elisabeth Lanzerits, Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Linz, Leitung Bereich Kundenservice.
Empowerment der Betroffenen soll dazu beitragen, dass das Klientel der Sozialarbeit nicht bevormundet wird. Unter welchen Prämissen und v.a. mittels welcher Ressourcen kann Gemeinwesenarbeit ein erfolgversprechendes Modell sein, um die Lebenssituation in benachteiligten Stadtteilen zu verbessern?
Moderation: Günther Bauer, Leiter des Amtes für Soziale Angelegenheiten Linz
Referentin: Marianne Roessler, Beraterin im Netzwerk OS`T
ExpertInnen: Cilli Rauth, Gesellschaft für Psychische Gesundheit Tirol; Christoph Ritter, Gemeinwesenarbeiter in Berlin; Erich Wahl, Geschäftsführer des Vereins Jugend und Freizeit; Reinhold Rampler, Leiter der Jugendwohlfahrt BH Freistadt.
Warum soll man den Dialog mit BürgerInnen vermeiden?
1. Es kostet Zeit und Geld. 2. Da könnte ja jeder mitreden wollen. 3. Man kann das Gesicht verlieren. 4. Bisher ist es auch gut gegangen.
Gemeinwesenarbeit als vermittelnde Instanz zwischen BürgerInnen, Politik und Verwaltung will Brücken bauen, auf denen man sich mit geringerem Risiko - begegnen kann.
Moderation: Bernhard Vondrasek, wiss. Mitarbeiter am Institut für Caritaswissenschaft
Referent: Martin Schaurhofer, WissenschaftsZentrum Wien
ExpertInnen: Wolfgang Hinte; Hans Benke, Bezirksvorsteher des 9. Wiener Gemeindebezirkes; Sozialstadträtin Ingrid Holzhammer (SPÖ); Gemeinderat Peter Casny (ÖVP); Verkehrsstadtrat Berthold Amerstorfer (FPÖ); Gemeinderätin Gerda Lenger (Grüne).
Die Lokale Agenda 21 am Alsergrund als Wiener Pilotprojekt versucht, Partizipation und nachhaltige Stadtentwicklung zusammenzuführen. Entgegen vieler anderer Agenda 21-Prozesse in Europa beruht diese Arbeit auf den Methoden der Gemeinwesenarbeit, um möglichst viele Bevölkerungsgruppen zu aktivieren und diese bei der Umsetzung ihrer Projektideen zu unterstützen. Es stehen Erfolge, Erfahrungen und auch Schwierigkeiten dieses Prozesses zur Diskussion.
Moderation: Hannelore Kleisz, Leiterin der SPES Familien-Akademie
Referent: Marc Diebäcker, Leiter der Agenda 21 am Alsergrund, Wien
ExpertInnen: Daniela Palk, Sozialplanung Land Oberösterreich; Andrea Hayböck-Schmid, Sozialplanerin der Stadt Linz; Heinz Zauner, Sozialplattform Oberösterreich; Christa Schneebauer, Ars Electronica Center.
Stadt ist ein Organ und ein Raum der Beziehungen und der Gemeinschaft. Erst die Zweiheit ergibt die Einheit. Urbanotopie bedeutet das Entschlüsseln von Städten, Quartieren und Strassen. Stadtkulturraumentwicklungsplanung wird so zur ganzheitlichen Kommunikation zwischen Politik, Wirtschaft, Kultur, Sozialem und Umwelt. Ein permanenter Dialog in Aktion.
Moderation: Claudia Dworschak, Stadtteilkulturarbeit Linz
Referent: Klaus Strobl, Culturepool.Net, Graz
ExpertInnen: Georg Lengauer, Bezirksverwaltungsdirektor Magistrat Linz; Ewald Reinthaler, Baudirektion Magistrat Linz; Johannes Posch, PlanSinn Wien; Petra Resch, Stadtteilarbeit Leben im Franckviertel.
Die ersten ländlichen Gemeinwesenprojekte in Österreich wurden in strukturschwachen Gebieten installiert und hatten armenpolitische Zielsetzungen. Immer mehr bedienen sich mittlerweile Lokalpolitiker der Methoden der Gemeinwesenarbeit im Sinne der Bürgerbeteiligung, um Entscheidungen nach den Bedürfnissen der BürgerInnen treffen zu können.
Moderation: Frau Kerstin Scheller, Der Standard
Referent: Fritz Schermer, Exit Sozial Linz
ExpertInnen: Karl Franz Hofinger, Projektleiter für örtliche und regionale Familienpolitik beim Familienreferat des Landes Oberösterreich; Karl Sieghartsleitner, Bürgermeister von Steinbach/Steyr; Josef Punz, AMS Oberösterreich; Gertraud Strigl, Direktorin des Sozialhilfeverbandes Linz Land.
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15.30 |
Pause |
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16.00 |
Arena-Diskussion |
Die brisantesten Ergebnisse der Arbeitskreise werden zur Diskussion gestellt. Es nehmen dazu Stellung: Ingrid Holzhammer, Wolfgang Hinte, Georg Lengauer, Gertrude Schreiberhuber, Marianne Gumpinger, Klaus Strobl, Karl Sieghartsleitner,
Moderation: Edith Hagg, ORF
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17.00 |
Ende der Veranstaltung |
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Termin, Ort: |
Mittwoch, 23. Oktober 2002, 10.00 17.00, Festsaal im Neuen Rathaus, Hauptstrasse 1 5, 4041 Linz |
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Veranstalter: |
Stadt Linz (Amt für Jugend und Familie und Amt für Soziale Angelegenheiten), Verein für Sozialprävention und Gemeinwesenarbeit und mit freundlicher Unterstützung des Landes Oberösterreich, Abteilung Jugendwohlfahrt (LR Josef Ackerl) |
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Kooperation: |
Forum für Gemeinwesenarbeit, Sozialplattform OÖ, Kontraste |
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Inhaltl. Konzept, Organisation: |
Susanna Rothmayer, VSG und Manuela Furtmüller, Stadtteilarbeit Leben im Franckviertel |
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Anmeldung und Information: |
Verein für Sozialprävention und Gemeinwesenarbeit, J.-K.-Vogel-Str. 2, 4020 Linz Tel.: +43 732/777375, E-Mail: vsg.furtmueller@cybertown.at |
Anmeldung bitte bis 18. Oktober 2002 mit beiliegender Anmeldekarte oder per E-Mail, bitte gewünschten Arbeitskreis angeben.
Kosten: Die Tagungskosten betragen 70,- Euro und beinhalten die Teilnahme an der Tagung, Mittagsbuffet und die Dokumentation. Ermäßigung auf Anfrage möglich (z.B. für StudentInnen). Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr auf das Konto des VSG: Hypo Landesbank Nr. 3721891, BLZ: 54000