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soziale stadt - bundestransferstelle

90 Teilnehmer bei Auftaktveranstaltung

Soziale Stadt: Möglichkeit der Mitsprache genutzt
Bürgertreffen in der Volksschule Fürstätt

Rosenheim - Zirka 90 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter dort tätiger Organisationen trafen sich im Rahmen des Projektes "Soziale Stadt - intakte Nachbarschaft" in der Volksschule Fürstätt. Das Bürgertreffen stand unter dem Motto "Mitreden! Mitmachen! Mitentscheiden!" Zirka die Hälfte der Teilnehmer kamen aus den Wohnbereichen in der Endorferau, die andere Hälfte aus den Bereichen um die Finsterwalderstraße.
Sozialdezernent Michael Keneder führte in die Veranstaltung ein: "Sozial bedeutet `die Gemeinschaft betreffend´. So gesehen soll durch die Soziale Stadt ein neues Miteinander entstehen. Es geht um die aktive Aufwertung eines Stadtteils. Eine der zentralen Fragen ist: Was können die Bürger dieses Stadtteils gemeinsam tun, dass es ihnen allen im Stadtteil besser geht. Hierzu sollen Hilfen zur Selbsthilfe gegeben, Initiativen gestützt und gefördert und neue Partner im Stadtteil dazu gewonnen werden."
In eigenen Statements zur Sozialen Stadt äußerten sich Herr Siegfried Holst als Schulleiter, Herr Andreas Menzel als Jugendkontaktbeamter der Polizei, Herr Johannes Fox vom ESV Rosenheim, Herr Erol Ege als Berater der türkischen Mitbürger und Herr Klaus Schindler vom Jugendtreff Energy. Anschließend ging es ans Mitreden und Mitmachen. 22 Organisationen, Verbände, Vereine und Initiativen hatten einen Marktplatz eröffnet. An Ständen konnten sich die Bürgerinnen und Bürger informieren, konnten ihre Vorschläge, Ideen und Anregungen abgeben und mit den Ansprechpartnern diskutieren. Alle Vorschläge wurden festgehalten und thematisch geordnet und werden in den weiteren Prozess einfließen oder direkt an die betroffenen Organisationen zur Unterstützung oder Umsetzung weitegeleitet. Sehr schnell kristallisierte sich heraus, dass mehr Treffmöglichkeiten geschaffen werden müssen, z.B. für Frauen, für türkische Mädchen, ein "Witwentreff" oder generell für die Jugend aus dem Bereich der Finsterwalderstraße. Für ältere Menschen wären Hilfsdienste wie z.B. Rasenmähen wünschenswert. Ein Schülercafé bei der Volksschule Fürstätt wurde ebenso eindringlich gewünscht wie das Herrichten der Bolzanlage an der Zinnkopf-/Kranzhornstraße und die Kinder und Jugendlichen wünschen sich gemeinsam mit der Schulleitung eigene Fußballtore für die Nachmittagsnutzung des Schulgeländes.
Für eine hervorragende Bewirtung sorgten das Kamin Grill Bistro, Münchenerstraße und die Metzgerei Maier, Sommestraße.
Die nächsten Bürgertreffen finden am 19. Juli um 19.00 Uhr in der Grund- und Teilhauptschule Happing und am 20. Juli um 19.00 Uhr in der Berufsschule Prinzregentenstraße 68 statt.

(Presseinformation aus dem Dezernat IV für Schul-, Sport-, Kultur-, Sozial- und Jugendangelegenheiten, Stadt Rosenheim)

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