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soziale stadt - bundestransferstelle

Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit
besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt"
24.-26.02.2010 
Forum Quartiermanagement: Interdisziplinäre Fortbildung für Quartierakteure zur Aktivierung von Nachbarschaften und Projektentwicklung vor Ort
Forum 2: Handlungskompetenzen zur Aktivierung und Beteiligung
Das Bundesprogramm "Soziale Stadt" ist in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gestartet. Viele Kommunen haben eigene Programme entwickelt. Bausteine eines integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes vor Ort sind
  • Bürgeraktivierung
  • Lokale Beschäftigung und Ökonomie
  • Förderung von Nachbarschaft-/Stadtteilkultur
  • Verbesserung der Wohnsituation
  • Städtebauliche Entwicklung
Neben den Stadtteilakteuren - Bürgern, Initiativen, Gewerbe - müssen Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wohnungsunternehmen sowie die Träger der Sozialarbeit und der Beschäftigungsförderung ein "Kooperatives Stadtteilmanagement" gemeinschaftlich konzipieren und praktizieren. Der Gemeinwesenarbeit und Projektentwicklung aus der unmittelbaren Lebenswelt der Stadtteilbewohner kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Projekte sind zu gestalten,
  • welche die Menschen vor Ort selbst entwickeln
  • die zur nachbarschaftlichen Quartiersentwicklung beitragen
  • die Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und sozialen Milieus zusammenführen
  • die soziale, kulturelle und politische Teilhabe fördern.
Dabei sind interkulturelle und geschlechtsspezifische Aspekte besonders zu berücksichtigen. Quartiermanagement, verstanden als kooperatives Stadtteilmanagement, umfasst die unmittelbar in den Stadtteilen tätigen Akteure auf allen drei Ebenen (Bewohnerebene, Stadtteilebene und Steuerungsebene).

Grundsätze:

Die Fortbildung berücksichtigt folgende Grundsätze, die in allen drei Modulen zum Tragen kommen, unabhängig von den jeweiligen Schwerpunkten:
  • Enges Verhältnis von Theorie und Praxis: Neben den thematisch ausgerichteten Schwerpunkten in den verschiedenen Modulen, wird besonderer Wert auf die Praxiserfahrung der TeilnehmerInnen gelegt. Einerseits sollen daraus kontinuierlich Fragestellungen und Themen aufgenommen werden, andererseits sollen die Inhalte der theoretischen Beiträge an und in der Praxis überprüft werden.
  • Verbindung von Theorie und Methoden: Praxis und Methoden sollen vor dem Hintergrund von Theorieansätzen reflektiert und trainiert werden.
  • Identität von Haltungen und Methoden: Handlungsleitende Grundhaltungen der Gemeinwesenarbeit finden eine Berücksichtigung in der Form der Durchführung der Fortbildung.
  • Kreative und interdisziplinäre Elemente werden berücksichtigt.

Inhalte:

  • Bürgerbeteiligung/-aktivierung
  • Bewohnerversammlung
  • Aufbau eigener Interessenvertretung
  • Instrumentenkoffer
  • Konfliktmoderation
  • Aktivierende Befragung
  • Praxisworkshops


Veranstalter: Burckhardthaus Gelnhausen, Evangelisches Institut für Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit e.V.
Veranstaltungsort: Burckhardthaus
Herzbachweg 2
63571  Gelnhausen
Anfahrtsbeschreibung: http://www.burckhardthaus.de/wegb.asp
Leitung: Dr. Maria Lüttringhaus Organisationsberaterin/freie Mitarbeiterin am ISSAB/Uni Essen und Burckhardthaus; NN (Difu – Deutsches Institut für Urbanistik); Reinhard Thies Diakonisches Werk der EKD/ Vorstand BAG; Gastdozenten
Zielgruppe: Die Foren richtet sich an alle unmittelbar in Stadtteilen tätigen Akteure im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt", QuartiermanagerInnen/-beauftragte und im Rahmen des angestrebten Kooperationsansatzes von Stadtteilmanagement an alle Berufsgruppen, die "vor Ort" tätig sind. Darüber hinaus sind alle MitarbeiterInnen aus Gemeinwesen- und Stadtteilprojekten angesprochen.
Anmeldeschluss: 23.01.2010
Kosten: 190 Euro
Ansprechpartner: Burckhardthaus – Frau Herrgen, Herzbachweg 2, 63571 Gelnhausen, 06051/89 225, 06051/89 240
 r.herrgen@burckhardthaus.de
Weitere Informationen: Flyer
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Im Auftrag des BMVBS vertreten durch das BBSR. Zuletzt geändert am 09.01.2009