In den Quartieren das eigenständige Stadtteilleben weiter auszubauen, den Zusammenhalt und das Miteinander der Quartiersbevölkerung zu stärken sowie ein Klima gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung zu schaffen, sind zentrale Anliegen des Programms Soziale Stadt. So soll erreicht werden, dass die Stadtteile schrittweise wieder als selbständige Gemeinwesen funktionieren (1). Ziel des Handlungsfelds "Zusammenleben im Stadtteil" ist es daher, die Fähigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil zur Zusammenarbeit und sozialen Vernetzung zu erhöhen. Selbsthilfe und Eigenverantwortung sowie nachbarschaftliche Kontakte und Netzwerke sollen gestärkt und damit der zunehmenden Abkopplung der Bewohnerinnen und Bewohner von gesellschaftlichen Institutionen wie Familie, Freundeskreis, Verein und Initiative entgegengewirkt werden (2).
Nach den Ergebnissen der Befragung zählen die Stabilisierung und Stärkung des Zusammenlebens im Stadtteil offenbar zu den Kernbereichen der Programmumsetzung: In fast 60 Prozent der Gebiete werden entsprechende Maßnahmen und Projekte realisiert, und bei den für besonders wichtig gehaltenen Handlungsfeldern nimmt das "Zusammenleben im Stadtteil" immerhin den vierten Rang ein.
Probleme und Potenziale des Zusammenlebens in den Gebieten
Konflikte im Zusammenleben wurden für knapp die Hälfte der Gebiete genannt. Während damit dieser Problembereich bei den Programmgebieten insgesamt lediglich im Mittelfeld rangiert, wird für alle Modellgebiete das Zusammenleben der unterschiedlichen sozialen und ethnischen Gruppen als eher spannungs- und konfliktreich beschrieben. Unter den benachteiligenden Bedingungen in den Quartieren ist das Zusammenleben vielfach durch Unverbindlichkeit und nachbarschaftliche Konflikte geprägt: zwischen deutscher und ausländischer Bevölkerung, zwischen verschiedenen Ethnien, zwischen den Generationen. "Zwar gibt es hier und da funktionierende Nachbarschaften und soziale Netze, die das alltägliche Leben stabilisieren helfen. Doch schließen sich im Allgemeinen die verschiedenen sozialen und ethnischen Gruppen gegeneinander ab - auch bei den Kindern und Jugendlichen" (3):
Der Wegzug von sozial stabileren Haushalte wirkt sich - so Erfahrungen in den Modellgebieten - negativ auf das Zusammenleben im Stadtteil aus, beispielsweise in Leinefelde - Südstadt sowie Singen - Langenrain: "Mit dem Wegzug vieler Familien lösten sich vormals stabile nachbarschaftliche Gemeinschaften auf, ein Verlust, den viele Bewohnerinnen und Bewohner sehr beklagen." (8) "Insgesamt hat sich mit dem Wegzug der ,alteingesessenen' Bewohner(-Familien) das nachbarschaftliche Leben verschlechtert. Der Langenrain hat sich zu einem Wohnquartier voll innerer Spannungen und auch Aggressionen entwickelt." (9) Auch hohe Fluktuation und kurze Wohndauer in den Gebieten beeinflussen das Zusammenleben im Quartier negativ, wie beispielsweise in Neunkirchen - Innenstadt: "Eine geringe Wohndauer deutet vor allem auf eine geringe Bindung an den Stadtteil hin. Dies wirkt sich insbesondere auf das Gemeinschaftsleben aus, da kaum gewachsene Lebenswelten bestehen." (10)
Viele PvO-Teams beschreiben die im Quartier wohnenden und arbeitenden Menschen als ein wesentliches Potenzial für das Handlungsfeld "Zusammenleben". Insbesondere wird die - oft viel zu wenig gewürdigte - Integrationsleistung der Gebiete für die Gesamtstadt hervorgehoben (11). Für die Modellgebiete in den neuen Bundesländern werden - soweit es sich um Plattenbausiedlungen handelt - als ein weiteres Potenzial die teilweise noch funktionierenden nachbarschaftlichen Netze identifiziert, die sich zu DDR-Zeiten, insbesondere in den Anfangsjahren der Großsiedlungen, gebildet haben und noch heute häufig das Zusammenleben im Stadtteil stützen: "Wie auch in vielen anderen Plattenbaugebieten waren und sind es aber vor allem die langjährigen Bewohnerinnen und Bewohner, die das soziale Rückgrat der Südstadt bilden. Sie engagieren sich in vielfältiger Form, bereichern und stabilisieren das soziale Zusammenleben." (12) Allerdings ist vielfach eine Tendenz zur Verschlechterung des nachbarschaftlichen Verhältnisses aufgrund der zahlreichen Fortzüge und des damit verbundenen Mieterwechsels und Leerstands in den letzten Jahren zu beobachten (13). Für die Modellgebiete der alten Bundesländer werden die vielen im Quartier wohnenden Nationalitäten von den PvO-Teams "als Chance für ein multikulturelles Zusammenleben im Sinne urbaner Lebensformen" (14) angesehen. Vielfach bestehen innerhalb der verschiedenen Ethnien soziale und verwandtschaftliche (Selbsthilfe-)Netze, die den Migrantinnen und Migranten ein Gefühl von Heimat vermitteln und deren Bindung an den Stadtteil stärken.
Stadtteilbezogene Strategien zur Stabilisierung und Stärkung des Zusammenlebens
Die Erfahrungen in den Modellgebieten und die Projekte in der Soziale-Stadt- Datenbank zeigen, dass insbesondere mit dem Angebot von Begegnungsmöglichkeiten, durch Sprachförderung, durch Konfliktmanagement und Präventionsarbeit sowie durch Stabilisierung und den Aufbau nachbarschaftlicher und sozialer Netzwerke versucht wird, das Zusammenleben in den Gebieten zu stärken (15).
Begegnung und Austausch, gefördert durch Angebote von Begegnungsmöglichkeiten, können - über differenzierende Lebensentwürfe und Wertvorstellungen hinweg - dazu beitragen, Verständnis füreinander zu wecken, Konflikte abzubauen und im gegenseitigen Interesse zusammenzuleben und zusammenzuarbeiten. Neben punktuellen Möglichkeiten der Begegnung wie Stadtteilfesten, Theater- und Musikveranstaltungen (16) werden in vielen Gebieten auf Dauer angelegte Treffpunkt- und Kommunikationsmöglichkeiten eingerichtet: Gemeinschafts- und Mehrzweckräume in Mietshäusern, Nachbarschaftstreffs und -häuser - teils mit Beratungsangeboten -, (Frauen-)Stadtteilcafés, Begegnungsstätten (17). In einigen Gebieten ist es gelungen, hierfür Räume von Kinderbetreuungseinrichtungen und in noch stärkerem Maße von Schulen zu nutzen (18), da sich vor allem Letztere zunehmend als kulturelle Zentren und Begegnungsstätten im Stadtteil verstehen.
Viele Angebote sind interkulturell ausgerichtet (19). Mit ihnen sollen die Kommunikation und Begegnung zwischen den ethnischen Gruppen im Stadtteil gefördert werden, beispielsweise durch Interkulturelle Begegnungsstätten und -zentren, die häufig auch Beratungs- und Unterstützungsleistungen bis hin zur Initiierung und Begleitung von Selbsthilfegruppen sowie spezielle Projekte für Mädchen anbieten (20). Letztere eröffnen vielen jungen Migrantinnen oft überhaupt erst die Chance, unter sich zu sein und sich unbeobachtet, ohne Kontrolle von Eltern, älteren Brüdern oder Geschwistern zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Vor dem Hintergrund von Vorurteilen und Stereotypen bezüglich anderer Kulturen und Religionen zielt ein Teil der interkulturell angelegten Projekte (z.B. religionsübergreifende Gesprächsgruppen, Partnerschaften zwischen religiösen Gemeinden oder internationale Begegnungsseminare) darauf ab, zu einem offeneren und toleranteren gesellschaftlichen Umgang zwischen unterschiedlichen Kulturen und Religionen als einer Voraussetzung für ein konfliktarmes Zusammenleben im Stadtteil beizutragen (21).
Generationsübergreifend angelegte Begegnungsmöglichkeiten bilden bisher noch die Ausnahme, obwohl sie angesichts der Konflikte zwischen Jung und Alt für ein verbessertes Zusammenleben im Stadtteil sehr wichtig sind. Neben institutionalisierten Angeboten für Begegnung und Kommunikation werden in vielen Programmgebieten informelle Treffpunkte - insbesondere für Jugendliche - geschaffen: beispielsweise Skateranlagen, Streetballplätze und so genannte Lungerplätze (Schutzhütten, Unterstände, Aufenthaltscontainer usw.) (22).
Ein wesentliches Hindernis für die interkulturelle Verständigung und damit für ein kooperatives Zusammenleben im Stadtteil stellen Sprachprobleme von Migrantinnen und Migranten dar. Hier spielen "niedrigschwellige" Angebote zur Sprachförderung, zur Vermittlung von Sprachkompetenz eine wichtige Rolle, vor allem solche, die sich anders als die herkömmlichen Angebote der Volkshoch- und Sprachschulen stärker an der Lebenswelt der Zugewanderten orientieren (23).
Auseinandersetzungen unter der Mieterschaft sowie Konflikte zwischen Kindern und Jugendlichen können in den benachteiligten Stadtteilen häufig nicht ohne fremde Hilfe gelöst werden. Hier übernehmen Schlichtungsstellen und "Konfliktlöser" die Aufgabe des Konfliktmanagements (24). Häufig werden zu diesem Zweck Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils in Konfliktmoderation qualifiziert. Auch an vielen Schulen in benachteiligten Stadtteilen werden Schülerinnen und Schüler zu "Schlichtern" oder "Konfliktlotsen" ausgebildet, um - soweit möglich - Gewalthandlungen bereits im Vorfeld zu unterbinden (25). Ein weiteres wichtiges Mittel zur Bewältigung von Konflikten bei gewaltbereiten Jugendlichen, aber auch zur Stärkung ihres Selbstwertgefühls sind Sportangebote (26). Beim Sport können Jugendliche wichtige soziale Fähigkeiten wie Fairness und Teamgeist, Eigeninitiative und Übernahme von Verantwortung erwerben und das Miteinander üben.
Konfliktschlichtung und -bewältigung sind ein wichtiger Baustein stadtteilbezogener Präventionsarbeit. Konzepte zur Präventionsarbeit bilden die Grundlage für ein koordiniertes Vorgehen gegen die vielfältigen und komplexen Ursachen von Gewalt und Kriminalität. Da Präventionsarbeit nicht nur von einzelnen Institutionen wie Polizei, Justiz, Schulen, Jugendhilfe oder Sozialverwaltungen geleistet werden kann, sondern einer breiten gesellschaftlichen Basis bedarf, unter anderem auch freie Träger, Vereine und Eltern mit einbezieht, sind in vielen Kommunen interdisziplinäre Präventionsräte eingerichtet worden (27) . Häufig sind diese auch in die Stadtteilarbeit eingebunden. Für einige benachteiligte Stadtteile gibt es bereits umfassende Präventionskonzepte (28) .
Insgesamt stellen Stabilisierung und Aufbau sozialer Netzwerke eine wesentliche Strategie zur Intensivierung des Zusammenlebens im Stadtteil dar (29). Trotz eines zunehmenden Individualismus und sinkenden Interesses am Gemeinwohl besteht bereits in vielen Quartieren eine große Zahl sozialer Netzwerke sowohl informeller als auch formeller Art. Hierzu zählen beispielsweise Selbsthilfeinitiativen und Vereine. Für die Intensivierung und Weiterentwicklung dieser Netzwerke haben sich unter anderem Stadtteilkonferenzen, stadtteilbezogene Foren und Arbeitskreise sowie Stadtteilbüros bewährt.
(1) ARGEBAU, S. 6 f., siehe Anhang 9. ![]()
(2) Christa Böhme und Ulla-Kristina Schuleri-Hartje, Zusammenleben in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf, in: Soziale Stadt info, Nr. 8 (2002), S. 5. ![]()
(3) Beer/Musch, "Stadtteile ...", S. 63. ![]()
(4) Bremische Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH, Kultur vor Ort e.V. (Hrsg.), 13 x Gröpelingen. Streifzüge durch einen Stadtteil im Aufbruch, Bremen 2000, zitiert nach Franke/Meyer, S. 18. ![]()
(5) Vgl. unter anderem Frinken/Rake/Schreck, S. 33. ![]()
(6) Breckner und andere, S. 46. ![]()
(8) Buhtz und andere, S. 30. ![]()
(9) Krings-Heckemeier/Heckenroth/Geiss, S. 17 f. ![]()
(10) Jacob und andere, S. 19. ![]()
(11) Frinken/Rake/Schreck, S. 33. ![]()
(12) Buhtz und andere, S. 31. ![]()
(13) Knorr-Siedow/Jahnke/Trostorff, S. 21; Cramer/Schuleri-Hartje, S. 22. ![]()
(14) Delia Schröder und Manfred Werth, Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf. Ludwigshafen-Westend. Abschlussbericht der Programmbegleitung vor Ort, 2002, S. 27. ![]()
(15) Vgl. hierzu und zum Folgenden auch: Böhme/Schuleri-Hartje, Zusammenleben. ![]()
(16) Vgl. hierzu die zahlreichen Stadtteilfeste und kulturellen Veranstaltungen in den Modellgebieten sowie das folgende Projekt in der Datenbank: Stadtteilfest "MITEINANDER" in Rosenheim - Lessingstraße/Pfaffenhofener Straße. ![]()
(17) Vgl. hierzu z.B. den Nachbarschaftstreff im Modellgebiet Schwerin - Neu Zippendorf (Cramer/Schuleri-Hartje, S. 32 f.) sowie folgende Projekte in der Projektdatenbank: Stadtteil- und Familienzentrum in Offenburg - Stegermatt; Senioren-Kaffee-Nachmittag in Rosenheim - Lessingstraße/Pfaffenhofener Straße; Begegnungsstätte Kinderhaus "Wi-Wa-Wunderland" in Eisenhüttenstadt - 7.Wohnkomplex Süd; Bürgerhaus am Georg-Dreke-Ring in Prenzlau - Igelpfuhl; Café BAFF in Darmstadt - Eberstadt/Süd. ![]()
(18) Vgl. für Kinderbetreuungseinrichtungen z.B. das Projekt "Öffnung von Tageseinrichtungen für Kinder" im Modellgebiet Gelsenkirchen - Bismarck/Schalke-Nord (Austermann/Ruiz/Sauter, S. 29 und 42) sowie für Schulen das folgende Projekt in der Datenbank: Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck in Gelsenkirchen - Bismarck/Schalke-Nord. ![]()
(19) Dabei ist die interkulturelle Ausrichtung häufig nicht auf den Adressatenkreis und die Zielsetzung dieser Angebote beschränkt, sondern schließt auch die Beschäftigung ethnischen Personals mit ein. ![]()
(20) Vgl. hierzu z.B. das Migrantenzentrum im Modellgebiet Gelsenkirchen - Bismarck/Schalke-Nord (Austermann/Ruiz/Sauter, S. 34) sowie folgende Projekte in der Projektdatenbank: MIKELE: Miteinander-Inter-Kulturelle-Elternbildung-Ludwigsburg-Eglosheim in Ludwigsburg - Eglosheim II; Bayouma-Haus in Berlin-Friedrichshain - Boxhagener Platz; Interkulturelles Kontaktbüro in Leipzig - Leipziger Osten. ![]()
(21) Vgl. hierzu z.B. den Islamisch-Evangelischen Gesprächskreis im Modellgebiet Flensburg - Neustadt (Frinken/Rake/Schreck, S. 33) sowie folgende Projekte in der Projektdatenbank: Cay-Saati im Bürgertreff in Rosenheim - Lessingstraße/Pfaffenhofener Straße; Südstadtladen - Integration im Stadtteil in Nürnberg - Südstadt; Interkulturelle Frauengruppen in Berlin-Schöneberg - Schöneberger Norden; "Verstehen lernen" in Duisburg - Marxloh. ![]()
(22) Vgl. z.B. Beer/Musch, "Stadtteile ...", S. 91; Geiss/Kemper/Krings-Heckemeier, S. 44; Breckner und andere, S. 140, 146 und 155; Krings-Heckemeier/Heckenroth/Geiss, S. 39. ![]()
(23) Vgl. hierzu z.B. das folgende Projekt in der Datenbank: Deutschkurs für Frauen in Rosenheim - Lessingstraße/Pfaffenhofener Straße. ![]()
(24) Vgl. hierzu z.B. das Modellprojekt "Integrative Konfliktregelung durch Gemeinschaftskonferenzen" im Modellgebiet Hamburg-Altona - Lurup (Breckner und andere, S. 64), die folgenden Projekte in der Projektdatenbank: KOM - Kommunikation im Kiez in Berlin-Kreuzberg - Neues Kreuzberger Zentrum/ Wassertorplatz; Schlichten in Nachbarschaften in Bremen-Blumenthal - Lüssum-Bockhorn; Nachbarschaftskonfliktvermittlung in Frankfurt am Main-Goldstein - Wohnsiedlung Im Heisenrath/ Am Kiesberg; Interkulturelle Nachbarschaften in Hannover - Mittelfeld; Konfliktvermittlung in Dortmund - Nordstadt; Mülheimer Dialog in Köln - Mülheim sowie die zahlreichen Beispiele in: Stadt Dortmund, Stadtplanungsamt, Stadterneuerung, Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie und Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Konfliktmanagement in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf, Dortmund 2002. ![]()
(25) Vgl. hierzu z.B. das "Schüler-Schlichter-Modell" im Modellgebiet Leipziger Osten (Böhme/Franke, Programmbegleitung, S. 41). ![]()
(26) In Nordrhein-Westfalen wurde das Landesprogramm "Werkstatt Sport" als Folgeprogramm von "Jugend mit Zukunft ins nächste Jahrtausend - Bewegung, Spiel und Sport mit Mädchen und Jungen in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf" (1997 bis 2000) aufgelegt, außerdem läuft seit nunmehr über zehn Jahren das Bundesprogramm "Sport mit Aussiedlern" (jetzt: "Integration durch Sport"). ![]()
(27) Seit Beginn der Neunzigerjahre sind fast zweitausend kriminalpräventive Räte und Gesprächskreise in deutschen Kommunen entstanden. Sie werden zum einen von den Landespräventionsräten, zum anderen durch die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) unterstützt, das vom Bund gemeinsam mit den Ländern im Mai 2001 gegründet wurde. ![]()
(28) So beispielsweise für den Stadtteil Hammer Norden, vgl. hierzu: Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf, S. 73. ![]()
(29) Vgl. hierzu z.B. das Netzwerk "Füreinander-Miteinander" im Modellgebiet Cottbus - Sachsendorf- Madlow (Knorr-Siedow/Jahnke/Trostorff, S. 38 f.); den Dachverein "Forum 2000 Gelsenkirchen - Bismarck/Schalke-Nord e.V." im Modellgebiet Gelsenkirchen - Bismarck/Schalke-Nord (Austermann/ Ruiz/Sauter, S. 66) sowie folgendes Projekt in der Datenbank: Stadtteilunterstützungsnetzwerk (SUN) in Bamberg - Südwest. ![]()