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soziale stadt - bundestransferstelle

  

5.1 Auswahl der Soziale-Stadt-Gebiete

   5.1.1 Verfahren der Gebietsauswahl

   5.1.2 Problemlagen in den Soziale-Stadt-Gebieten

   5.1.3 Potenziale und Gebietsabgrenzung

5.2 Zielbestimmung und Handlungsschwerpunkte

   5.2.1 Gesamtstädtischer Zusammenhang

   5.2.2 Leitziele

   5.2.3 Zielbestimmungen auf Gebietsebene

   5.2.4 Integrierte Handlungskonzepte (IHk)

5.3 Verfahrensweisen und Kooperationsstrukturen auf kommunaler und Gebietsebene

5.4 Mittelbündelung auf kommunaler Ebene

5.5 Einbeziehung der externen Akteure

   5.5.1 Überblick zur Beteiligung externer Akteure

   5.5.2 Vertiefung für einzelne Akteursgruppen

5.6 Bürgerbeteiligung und Aktivierung der Gebietsbewohner

5.7 Monitoring und Evaluierung auf der Gebietsebene

Auf der Ebene des Bundes und vor allem der Länder erfolgen wichtige Weichenstellungen. Sie bestimmen die Rahmenbedingungen, unter denen das Programm umgesetzt werden kann, insbesondere was die Realisierung eines integrierten Ansatzes und die Erleichterung der Mittelbündelung betrifft. Diese Voraussetzungen zu schaffen, ist von entscheidender Bedeutung dafür, ob die Umsetzung des Programms Soziale Stadt auf kommunaler Ebene gelingt. Sind diese Voraussetzungen gegeben, fällt der Kommune zweifellos die wichtigste Rolle zu: Sie stellt auf der Grundlage der spezifischen Defizite den Förderbedarf fest, entscheidet über Auswahl und räumlichen Zuschnitt der Gebiete, sie erarbeitet die Ziele, legt die Handlungsfelder fest und sie schafft den operativen Rahmen für die Kooperation der Akteure sowie die Mitwirkung der Bewohner.

Auf der kommunalen Ebene entscheidet es sich, ob die zentralen Ansprüche des Programms auf eine quartiersbezogene Kooperation innerhalb der Verwaltung, auf das Schmieden von Veränderungskoalitionen mit externen Akteuren und auf einen neuen Politikstil eingelöst werden. Daher sollen im folgenden Kapitel die Verfahren bei der Gebietsauswahl und die Zusammenhänge zwischen Problemkonstellation, Zielformulierung und Auswahl von Handlungsfeldern untersucht werden, um zu überprüfen, ob diese mit dem Anliegen des Programms übereinstimmen. Dabei wird auch die Rolle der Integrierten Handlungskonzepte beleuchtet. Die Darstellung der Verfahrensweisen und Kooperationsstrukturen auf der kommunalen und der Gebietsebene gibt Auskunft über die Formen der Umsetzung ressortübergreifender Ansätze. Daran schließen sich Analysen zur Mittelbündelung auf kommunaler Ebene an. Jeweils ein Abschnitt zeigt den Grad der Einbeziehung externer Akteure und die praktizierten Formen von Bürgerbeteiligung und Aktivierung auf. Am Ende des Kapitels wird der Stand von Monitoring und Evaluierung auf der Gebietsebene beleuchtet.


  

Quelle: "Die Soziale Stadt — Ergebnisse der Zwischenevaluierung – Bewertung des Bund-Länder-Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ nach vier Jahren Programmlaufzeit", IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik 2004

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