Dass Armut ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellt und sozioökonomische Parameter wie Einkommen, beruflicher Status und Bildung in engem Zusammenhang mit gesundheitlich belastenden Lebensbedingungen, Gesundheitsverhalten sowie Gesundheitszustand stehen, ist schon lange bekannt und wird spätestens seit der Verabschiedung der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung durch die Weltgesundheitsorganisation im Jahr 1986 auch offensiv thematisiert. Menschen mit geringem Einkommen, niedriger beruflicher Stellung oder Bildung sterben in der Regel früher und leiden zudem häufiger an gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Richter/Hurrelmann 2006, S. 11). Dieser Befund sozial bedingter gesundheitlicher Ungleichheiten wird durch Ergebnisse der aktuellen Gesundheitsberichterstattung des Bundes (RKI 2006, S. 83 ff.) und des bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitssurveys 2003-2006 (Hölling/Schlack 2006; Lampert/Starker/Mensink 2006) erneut bestätigt:
Zur Erklärung der sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheitschancen werden derzeit vor allem folgende Ansätze herangezogen (vgl. Richter/Hurrelmann 2006, S. 18 ff.):
Diese Erklärungsansätze verdeutlichen: Die gesundheitsbezogenen Ungleichheiten haben sehr komplexe und vielschichtige Ursachen; keiner der Ansätze kann sie vollständig erklären, jeder trägt nur zu einer Teilerklärung des Phänomens bei. Die drei Ansätze stehen zudem untereinander in enger Beziehung (vgl. Abb. 1).
In Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf leben überdurchschnittlich viele sozioökonomisch benachteiligte und damit arme Haushalte: Arbeitslose, Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger, Migrantinnen und Migranten, Alleinerziehende, kinderreiche Familien (vgl. Becker u.a. 2006, S. 25 ff.). Wegen dieser Konzentration von Armut und aufgrund des Zusammenhangs zwischen Armut und Gesundheitsbelastungen ist generell davon auszugehen, dass sich gesundheitliche Probleme in den Gebieten häufen. Diese durch bundes- und landesweite repräsentative Erhebungen zum Gesundheitszustand unterstützte Annahme ist jedoch bislang nur für wenige Gebiete mit konkreten quartiersbezogenen Daten unterlegt. Eine hierfür erforderliche kleinräumige Gesundheitsberichterstattung fehlt in der Regel, da auf der Stadtteilebene kaum gesundheitsbezogene Daten verfügbar sind. Soweit in Ausnahmefällen stadtteilbezogene Gesundheitsberichte vorliegen, zeigt sich regelmäßig im gesamtstädtischen Vergleich, dass in benachteiligten Gebieten gesundheitliche Probleme überdurchschnittlich häufig auftreten (vgl. z.B. Bezirksamt Mitte von Berlin 2006; Seestadt Bremerhaven 2003; Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz des Landes Berlin 2004; Stadt Nürnberg 1995; Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf/Freie und Hansestadt Hamburg 2006).

Quelle: Richter/Hurrelmann (2006), S. 20 (modifiziert nach Mackenbach 2006)![]()
Eine wichtige Grundlage für stadtteilbezogene Gesundheitsberichte stellen die Schuleingangsuntersuchungen dar. Deren Ergebnisse sind einige der wenigen Gesundheitsdaten, die flächendeckend kleinräumig vorliegen. Demnach treten bei Kindern in benachteiligten Gebieten folgende Gesundheitsbeeinträchtigungen überdurchschnittlich häufig auf:
Neben den "harten" Daten geben auch qualitative Daten in Form von Interviews und Expertengesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Arztpraxen Hinweise auf den Gesundheitszustand von Kindern im Gebiet. Danach stellt auch Vernachlässigung - bis hin zum Zustand der Verwahrlosung - ein erhebliches Gesundheitsrisiko für viele Kinder in den benachteiligten Stadtteilen dar. So wird immer wieder berichtet, dass Kinder in nicht wetterangepasster Kleidung in den Kindergarten und in die Schule kommen, dass Schulkinder ohne Frühstück zur Schule gehen und zu Hause kein warmes Mittagessen erhalten, dass manche Kinder insbesondere nach Wochenenden regelrecht ausgehungert sind (Beer/Musch 2002, S. 46).
Neben individuellen sozialbedingten Gesundheitsproblemen existieren in den meisten Gebieten regelmäßig allgemeine umweltbedingte Gesundheitsrisiken und -belastungen. Hierzu zählen beispielsweise hohes Verkehrsaufkommen und damit verbunden erhöhte Lärm- und Schadstoffemissionen sowie erhöhte Unfallrisiken. Aber auch quantitative und qualitative Defizite in der Grün- und Freiflächenausstattung verschlechtern vielerorts die gesundheitliche Lage, da sie mit einem Mangel an Erholungs-, Spiel- und Bewegungsflächen sowie einem ungünstigen Mikroklima einhergehen. Umweltbedingte Gesundheitsprobleme im Gebiet sind - im Gegensatz zu sozialbedingten - häufig in städtebaulich orientierten Untersuchungen und Studien, die als Basis für die Ausweisung als Programmgebiet erstellt werden, zumindest qualitativ kleinräumig erfasst und dokumentiert.
Angesichts des Zusammenhangs zwischen Armut und Gesundheit und der hieraus resultierenden Konzentration entsprechender Probleme in benachteiligten Stadtteilen muss das Handlungsfeld Gesundheitsförderung zu den zentralen Anliegen des Programms Soziale Stadt gehören. So hebt auch die Bauministerkonferenz der Länder in ihrem "Leitfaden zur Ausgestaltung der Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt" (2005, S. 4) Gesundheitsförderung als ein Thema heraus, das für die Quartiersentwicklung in sozialen Problemgebieten an Bedeutung gewinnt. Und weiter heißt es: "Viele Menschen in den Quartieren haben erhebliche gesundheitliche Probleme. Dies senkt ihre Lebenserwartung und ihre Lebensqualität und reduziert die Möglichkeit ihrer Integration in den Arbeitsmarkt. Durch integrierte gesundheitsfördernde Maßnahmen kann dem vorgebeugt oder begegnet werden" (ebenda, S. 9).
Welche Rolle Gesundheit bei der Programmumsetzung derzeit tatsächlich spielt, erhellen aktuelle Umfrageergebnisse. Die Bundestransferstelle Soziale Stadt - angesiedelt beim Deutschen Institut für Urbanistik - hatte 2005/2006 im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung ihre nunmehr dritte bundesweite Befragung in den Programmgebieten der Sozialen Stadt durchgeführt (Becker u.a. 2006). Deren Ziel: das empirische Wissen über Umsetzung und Wirkungen des Programms Soziale Stadt zu aktualisieren. Adressaten waren - wie schon bei den Vorgängerumfragen in den Jahren 2000/2001 und 2002 - die kommunalen Ansprechpartnerinnen und -partner für die Programmgebiete. Die 392 Programmgebiete des Bundesprogramms 2005 bildeten die Grundgesamtheit der Befragung; die Rücklaufquote betrug 70,2 Prozent.
In der Befragung (vgl. Tabelle 1) gab lediglich ein Drittel der Antwortenden an, Gesundheit sei explizit in das Integrierte Entwicklungskonzept (1) für das Programmgebiet einbezogen, und nur ein Viertel benannte aktuell durchgeführte gesundheitsbezogene Maßnahmen und Projekte. In beiden Fällen liegen die Werte noch unter denen der zweiten Befragung im Jahr 2002. Verbesserungen im Handlungsfeld werden aber bereits für 38 Prozent der Gebiete erkannt. Dies darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass gleichzeitig für deutlich mehr als ein Drittel (39 Prozent) keine Veränderung im Bereich Gesundheit wahrgenommen wird. Gesundheit rangiert mit diesen Ergebnissen bei den Handlungsfeldern integrierter Stadtteilentwicklung unter den Schlusslichtern.
Tabelle 1: Handlungsfeld Gesundheit in der Programmumsetzung Soziale Stadt
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Befragung |
Befragung |
Rang innerhalb |
Einbeziehung des Handlungsfeldes Gesundheit in Integriertes Entwicklungskonzept
|
39 % |
33 % |
17 von 19 |
Aktuelle Durchführung von Maßnahmen und Projekten im Handlungsfeld Gesundheit1
|
29 %
|
25 % |
17 von 19 |
Bereits realisierte Maßnahmen und Projekte im Handlungsfeld Gesundheit1
|
22 % |
16 von 19 |
|
Verbesserungen im Handlungsfeld Gesundheit2
|
- |
38 % |
18 von 21 |
Keine Veränderung im Handlungsfeld Gesundheit2
|
- |
37 % |
4 von 21 |
Deutsches Institut für Urbanistik |
|||
2 In der Befragung 2002 nicht abgefragt.
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Der Querschnittscharakter von Gesundheit führt allerdings dazu, dass neben den direkt gesundheitsbezogenen auch Maßnahmen und Projekte in anderen Handlungsfeldern vielfach mittelbar Gesundheitsbezug haben. So gehen von einer Reihe von Maßnahmen in den Handlungsfeldern Umwelt und Verkehr sowie Wohnumfeld und öffentlicher Raum gesundheitsfördernde Effekte aus; zu nennen sind hier vor allem Lärmschutzmaßnahmen, die Einrichtung von Tempo-30-Zonen und von Spielstraßen, die Anlage von Radwegen und Spielplätzen, Schulhofumgestaltungen u.a. Einen bedeutenden Beitrag speziell zur Bewegungsförderung leisten auch viele Maßnahmen im Sportbereich. Ebenso fördern Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen im Stadtteil auch die Gesundheit, tragen sie doch dazu bei, das Selbstwertgefühl und die ökonomische Situation der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern. Auf diese gesundheitsfördernden Wirkungen anderer Handlungsfelder lässt sich auch ein interessantes Ergebnis aus der Umfrage zurückführen: dass nämlich der Anteil der Gebiete, für die gesundheitliche Verbesserungen in der Befragung konstatiert werden (38 Prozent), deutlich höher ist als der Anteil der Gebiete, in denen explizit gesundheitsorientierte Maßnahmen und Projekte durchgeführt werden (25 Prozent).
Ziel des Programms Soziale Stadt ist es, Maßnahmen aus Wohnungs-, Wirtschafts-, Arbeits-, Integrations-, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitspolitik im Sinne einer integrativen Stadtentwicklungspolitik gebietsbezogen zusammenzuführen und auf diese Weise die Lebensbedingungen in den benachteiligten Stadtteilen zu verbessern. Erforderlich ist hierfür eine ressortübergreifende Zusammenarbeit aller für die Programmumsetzung relevanten Verwaltungsbereiche in der Kommune. Die Befragungsergebnisse zeigen, dass die Mitwirkung der kommunalen Gesundheitsverwaltung an der Programmumsetzung durchaus noch keine Selbstverständlichkeit ist (vgl. Tabelle 2). Nur rund ein Fünftel der Antwortenden benannte die Beteiligung des Verwaltungsbereichs Gesundheit, sei es bei der Erarbeitung des Integrierten Entwicklungskonzeptes, bei Management und Organisation oder bei der konkreten Umsetzung des Programms Soziale Stadt. Damit bildet das Gesundheitsressort unter allen Verwaltungsbereichen das Schlusslicht.
Inwieweit Gesundheit in der Programmumsetzung berücksichtigt wird, hängt aber wesentlich von der Mitwirkung des Verwaltungsbereichs Gesundheit ab: Ist die kommunale Gesundheitsverwaltung beteiligt, erhöht sich der Anteil der Gebiete, in denen Gesundheit in das Integrierte Entwicklungskonzept einbezogen ist, in denen gesundheitsorientierte Maßnahmen und Projekte durchgeführt und für die gesundheitliche Verbesserungen konstatiert werden, bis auf das Doppelte (vgl. Tabelle 3).
Tabelle 2: Mitwirkung des Verwaltungsbereichs Gesundheit bei der Programmumsetzung Soziale Stadt
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Befragung |
Befragung |
Rang innerhalb |
VB Gesundheit an der Erarbeitung des IEK beteiligt1
|
23 % |
22 % |
15 von 15 |
VB Gesundheit in Management und Organisation involviert2
|
- |
16 % |
15 von 15 |
VB Gesundheit mit der Umsetzung Soziale Stadt befasst2
|
- |
20 % |
15 von 15 |
Deutsches Institut für Urbanistik |
|||
2 In der Befragung 2002 nicht abgefragt.
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Tabelle 3: Relevanz der Mitwirkung des Verwaltungsbereichs Gesundheit für das Handlungsfeld Gesundheit
|
Handlungsfeld Gesundheit |
Maßnahmen und Projekte |
Verbesserungen im |
VB Gesundheit an der Erarbeitung des IEK beteiligt1
|
68 % |
46 % |
52 % |
VB Gesundheit in Management und Organisation involviert2
|
49 % |
49 % |
57 % |
VB Gesundheit mit der Umsetzung Soziale Stadt befasst2
|
57 % |
50 % |
62 % |
Vergleichswert für alle Gebiete |
33 % |
25 % |
38 % |
Deutsches Institut für Urbanistik |
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2 In der Befragung 2002 nicht abgefragt.
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Der Schwerpunkt direkt gesundheitsorientierter Projekte und Maßnahmen in der Programmumsetzung liegt bei der Gesundheitsförderung und damit bei der Stärkung von Gesundheitsressourcen und -potenzialen. Charakteristisch ist dabei ein lebensweltorientierter Ansatz, der auf den Lebensraum Stadtteil und die alltäglichen Lebensweisen der Quartiersbevölkerung fokussiert und sowohl auf eine Verbesserung der Lebensverhältnisse (Verhältnisprävention) als auch auf eine gesundheitsgerechte Beeinflussung individueller Verhaltensweisen (Verhaltensprävention) abzielt (Setting-Ansatz). In der bisherigen Programmumsetzung haben sich hierbei drei Strategien als zentral herausgestellt: Netzwerkbildung, Schaffung niedrigschwelliger Angebote zur Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Zielgruppen sowie Einrichtung von Gesundheitshäusern, -läden und -treffs im Stadtteil (vgl. auch Bär/Buhtz/Gerth 2004).
Die Bildung von gesundheitsbezogenen Netzwerken für den Stadtteil ist häufig der Auftakt für Aktivitäten zur stadtteilbezogenen Gesundheitsförderung.
Ziel der Netzwerkarbeit ist eine kooperative Gesundheitsförderung im Sinne eines von möglichst vielen Gesundheitsakteuren gemeinsam getragenen Aktionsbündnisses im Stadtteil. Mit dem Netzwerkaufbau wird eine zielgerichtete und handlungsbezogene Zusammenarbeit bis dato häufig separiert arbeitender Gesundheitsakteure möglich. Aufgaben der Netzwerkarbeit sind die Ermittlung von Gesundheitsproblemen im Stadtteil, die Entwicklung von Strategien und Maßnahmen zu deren Bewältigung sowie die praktische Umsetzung von Maßnahmen und Projekten. Initiiert wird die Netzwerkarbeit in der Regel vom Quartiermanagement, vom Gesundheitsamt oder von beiden Akteuren gemeinsam. Mögliche Netzwerkmitglieder sind insbesondere das Jugendamt, das Umweltamt, freie Träger der Gesundheits- und Gemeinwesenarbeit, Krankenkassen, Arztpraxen, Apotheken, Hebammen, Physiotherapeuten, Logopäden, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Sportvereine und Selbsthilfegruppen.
Als Netzwerkstrukturen haben sich regelmäßig tagende Arbeitskreise mit einem festen Teilnehmerkreis sowie öffentliche Gesundheitskonferenzen im Stadtteil bewährt.
Gesundheitliche Defizite bei den Kindern im Knappenviertel waren für das Stadtteilbüro und den städtischen Bereich Gesundheitswesen Anlass, Kinderärztinnen und -ärzte, Lehrerinnen und Lehrer der Grund- und Sonderschulen, Erzieherinnen, Mitglieder des Ausländerbeirates sowie Vertreterinnen und Vertreter von Sportvereinen und anderen Vereinen zum Aktionsbündnis Gesundheit einzuladen. Gemeinsam wurde nach Ansätzen gesucht, um die im Gesundheitsbericht festgestellten Defizite zu beheben. Handlungsschwerpunkte des Aktionsbündnisses sind Bewegungsförderung im Wohnumfeld, gesunde Ernährung und Zahngesundheit sowie die Einbeziehung der Eltern in Maßnahmen zur Gesundheitsförderung für die Kinder im Knappenviertel.
Weitere Infos:
www.sozialestadt.de/praxisdatenbank/
www.soziale-stadt.nrw.de/praxis/p27.html

Zahngesundheitswoche in der Knappenschule
Foto: Peter Hadasch
Herkömmliche Angebote der Gesundheitsförderung mit so genannter Kommstruktur orientieren sich überwiegend an der Mittelschicht und werden von sozial Benachteiligten nicht angenommen. Die neu entwickelten Angebote gehen daher unmittelbar auf die Zielgruppen zu ("Gehstruktur"), um sie zu erreichen. Dies gelingt am besten durch aufsuchende Arbeit in der Lebenswelt der Zielgruppen, an vertrauten Orten und Einrichtungen im Quartier. Dies können Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Vereine sowie soziale, religiöse und Freizeiteinrichtungen, aber auch Szenetreffs auf der Straße sein. Weitere Erfolgsfaktoren sind die systematische Einbindung und Qualifizierung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Ärztinnen und Ärzte sowie ein hoher Grad an Beteiligungsmöglichkeiten für die angesprochene Zielgruppe (vgl. dazu auch BZgA 2006, S. 18 f. und 294).
Eine wichtige Zielgruppe dieser Angebote sind Kinder und Jugendliche: zum einen weil sie häufig bereits gesundheitliche Probleme aufweisen, zum anderen weil bei ihnen ein hohes Gesundheitspotenzial vorhanden ist, das aktiviert und erhalten bleiben soll. Andere Angebote richten sich speziell an Frauen im Stadtteil. Dabei geht es häufig darum, die Frauen in ihrer Rolle als Mutter für Gesundheitsthemen zu sensibilisieren und ihnen deren Bedeutung für die Entwicklung ihrer Kinder näher zu bringen. Zudem richten sich frauenspezifische Angebote oft insbesondere an Migrantinnen. Bei dieser Gruppe bestehen vielfach große Informationsdefizite im Hinblick auf Gesundheit sowie Vorsorge- und Versorgungsangebote, da Sprach- und kulturelle Barrieren den Zugang zu entsprechenden Informationen und einer optimalen Gesundheitsversorgung erschweren. Nur wenige niedrigschwellige stadtteilbezogene Angebote zur Gesundheitsförderung sind bislang auf Männer und alte Menschen ausgerichtet, obwohl auch für diese Zielgruppen ein entsprechender Bedarf besteht (vgl. Altgeld 2004; Knesebeck/Schäfer 2006).
Themenschwerpunkte der Angebote zur stadtteilbezogenen Gesundheitsförderung bilden gesunde Ernährung, Bewegung, Sucht- und Gewaltprävention, Gesundheit in der Familie sowie gesundheitliche Aufklärung. Zudem zielen die Angebote auf Empowerment, auf Befähigung und Stärkung der Zielgruppen zur gesundheitsfördernden Gestaltung ihrer Lebensbedingungen und bauen dabei auf den Potenzialen und Ressourcen der Zielgruppen auf.
Mit den schwierigen Lebenslagen zahlreicher Familien und Alleinerziehender in Flensburg-Neustadt sind Überforderungen und Spannungen verbunden, die sich negativ auf die gesundheitliche Lage gerade der Kinder auswirken. Das Projekt "Schutzengel e.V." hat daher zum Ziel, präventive Hilfestellungen für junge Familien zu geben. Eine Familienhebamme begleitet junge Familien während der Schwangerschaft und bis zu einem Jahr nach der Geburt. Pädagogische Frühförderung von Kindern im Alter bis zu drei Jahren bietet die Kindergarten Adelby GmbH, und eine Familienbegleiterin unterstützt junge Familien bei der Bewältigung ihres Alltags. Für einen Elterntreffpunkt wurden mit Städtebauförderungsmitteln zwei Wohnungen des Flensburger Arbeiter-Bauvereins umgebaut.
Weitere Infos:
www.schutzengel-flensburg.de
www.sozialestadt.de/praxisdatenbank/
www.gesundheitliche-chancengleichheit.de

Foto: Volker Syring, Flensburg
Gesundheitshäuser, Gesundheitsläden und Gesundheitstreffs helfen Gesundheitsangebote infrastrukturell im Stadtteil zu verankern. "Unter einem Dach" werden für verschiedene Zielgruppen gesundheitsbezogene Maßnahmen und Projekte angeboten. Kontinuierliche Öffnungszeiten und die zwanglose Atmosphäre dieser Einrichtungen helfen Schwellenängste abzubauen. Gleichzeitig werden in der Regel auch stadtteilbezogene Gesundheitsaktivitäten außerhalb der Einrichtung organisiert und durchgeführt, wie z.B. Gesundheitsprojekte in Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, stadtteilweite Gesundheitstage, Informationsstände im Rahmen von Stadtteilaktivitäten. Zudem ist die Kooperation mit anderen Einrichtungen, Initiativen und Akteuren im Stadtteil wesentlicher Bestandteil der Arbeit.
Das Gesundheitshaus ist zentrale Anlaufstelle stadtteilbezogener Gesundheitsförderung. Das umfangreiche Angebot des Gesundheitshauses umfasst neben Projekten für unterschiedliche Zielgruppen und regelmäßigen Kursangeboten sowie Vorträgen auch Sonderveranstaltungen, wie z.B. Gesundheitstage. Besonders intensiv engagiert sich das Gesundheitshaus in Projekten mit Kindern und Jugendlichen: Bewegungsförderung in Kindergärten, Gesundheitsprojekte in Schulen, AIDS-Aufklärung und Anti-Gewalt-Training für Jugendliche. Migrantinnen und Migranten sind eine weitere wichtige Zielgruppe. Ebenso ist die Förderung der Seniorengesundheit im Stadtteil ein Arbeitsschwerpunkt. Dabei geht es nicht nur um die eigenen Angebote des Gesundheitshauses, sondern auch darum, auf andere Gesundheitsangebote im Stadtteil aufmerksam zu machen.
Weitere Infos:
www.gesundheitshaus-bismarck.de
www.sozialestadt.de/praxisdatenbank/

Videostil: Daylight Berlin
Auch wenn das Interesse an Gesundheitsförderung im Quartier zunimmt und in einigen Programmgebieten bereits erfolgreich entsprechende Projekte und Maßnahmen durchgeführt werden, spielt das Handlungsfeld Gesundheitsförderung bei der Umsetzung des Programms Soziale Stadt noch eine untergeordnete Rolle. Es im Rahmen integrierter Stadtteilentwicklung zu stärken, scheint daher nötig, denn Gesundheitsförderung ist eine wesentliche Voraussetzung, um der Benachteiligung von Bewohnerinnen und Bewohnern in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf entgegenzuwirken.
Um das Thema Gesundheit stärker in die integrierte Stadtteilentwicklung einzubringen, ist es erforderlich, dass sich alle im Gesundheitswesen und für die Gesundheitsförderung tätigen Akteure im Stadtteil - Gesundheitsamt, Krankenkassen, Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und andere Gesundheitsberufe, Selbsthilfegruppen - mehr als bisher in der Umsetzung des Programms Soziale Stadt engagieren und vor Ort mitwirken.
Damit dies gelingt, scheint es jedoch einerseits unerlässlich, den Ansatz der sozialräumlichen und stadtteilbezogenen Gesundheitsförderung stärker in der "Gesundheitsszene" zu verbreiten und darüber aufzuklären, dass der Stadtteil ein zentraler Ort, ein zentrales Setting der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten ist. Andererseits sollte das Quartiermanagement das Thema Gesundheit aktiv in seine Arbeit integrieren und Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen zwischen den relevanten Akteuren in der Verwaltung, im intermediären Bereich und im Quartier anstoßen, unterstützend mit aufbauen und koordinieren. Hilfreich hierfür kann die Einrichtung einer Koordinierungsstelle Gesundheit beim lokalen Quartiermanagement sein, die als lokaler "Kristallisationskern" eine gesundheitsbezogene Vernetzungsstruktur im Stadtteil anschiebt, pflegt und moderiert, gemeinsam mit den Netzwerkpartnern eine gesundheitsfördernde Gesamtstrategie für den Stadtteil entwickelt sowie Gesundheitsprojekte initiiert und unterstützt. Aufgabe der Koordinierungsstelle Gesundheit vor Ort sollte es auch sein, die im Rahmen der Programmumsetzung Soziale Stadt entwickelten Beteiligungs- und Aktivierungsstrukturen sowie Zugangswege für die Gesundheitsförderung zu nutzen und weiterzuentwickeln.
Um das Handlungsfeld zu stärken, bedarf es einer angemessenen Finanzierung. Projekte zur Gesundheitsförderung können mit Mitteln aus dem Programm Soziale Stadt prinzipiell nur dann finanziert werden, wenn es sich um investive Maßnahmen handelt, z.B. die Errichtung und Einrichtung von Gesundheitshäusern oder bewegungsfördernde Umgestaltungen im Wohnumfeld. Für gesundheitsfördernde Maßnahmen nicht-investiver Art - etwa Beratungsangebote, Ernährungskurse, Gesundheitsprojekte in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen - bedarf es anderer Finanzierungsquellen. Für die Jahre 2006 und 2007 stehen im Rahmen des Programms Soziale Stadt allerdings neben den jährlich 70 Millionen Euro Finanzhilfen des Bundes zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 40 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Diese zusätzlichen Mittel bieten erstmals die Möglichkeit, im Rahmen des Programms Soziale Stadt auch nichtbauliche Modellvorhaben zu fördern. Dies können auch Modellvorhaben im Bereich Gesundheit sein (vgl. z.B. Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern 2006, S. 2). "Die Verteilung der Fördermittel durch die Länder soll wettbewerbsorientiert erfolgen und vorrangig Vorhaben berücksichtigen, bei denen tragfähige Partnerschaften mit Institutionen und Akteuren gebildet werden, die weitere Mittel oder Arbeitskraft einbringen" (VV-Städtebauförderung 2006: Art. 4 Abs. 4). Solche Partner sind für den Bereich Gesundheitsförderung vor allem die Krankenkassen (vgl. auch BAG 2006), denn seit der Gesundheitsreform 2000 sind die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, Leistungen der Primärprävention im Rahmen des § 20 Sozialgesetzbuch V durchzuführen. Entsprechende Maßnahmen sollen insbesondere einen Beitrag zur Verringerung sozialer Ungleichheit leisten. In dem von den Spitzenverbänden der Krankenkassen im Februar 2006 vorgelegten aktuellen "Leitfaden Prävention" wird eine Verknüpfung der Maßnahmen mit dem Programm Soziale Stadt eigens hervorgehoben (Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen 2006, S. 25 f.). Auch unabhängig von den Modellvorhaben der Sozialen Stadt sind die Krankenkassen daher mit ihren Präventionsmitteln ein zentraler Partner bei der gesundheitsfördernden Stadtteilentwicklung, der sich stärker als bisher in die Programmumsetzung einbringen sollte. Darüber hinaus könnten vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Modellprojekte zur stadtteilbezogenen Gesundheitsförderung in den Gebieten der Sozialen Stadt oder ein als Partnerprogramm zur Sozialen Stadt aufgelegtes gebietsbezogenes Präventionsprogramm erheblich zur Stärkung des Handlungsfelds beitragen.
Schließlich sollten erfolgreiche Projekte und Maßnahmen stadtteilbezogener Gesundheitsförderung als Good-Practice-Beispiele publik gemacht werden. Auf diese Weise lassen sich anhand konkreter Beispiele Strategien und Handlungsmöglichkeiten für Gesundheitsförderung im Stadtteil aufzeigen. Dabei können Good-Practice-Beispiele sowohl zum "Nachmachen" als auch zu eigenen Ideen anregen. Einige gute Beispiele stadtteilbezogener Gesundheitsförderung enthält bereits die Praxisdatenbank Soziale Stadt (www.sozialestadt.de/praxisdatenbank/). Auch die im Rahmen des bundesweiten Kooperationsverbundes "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" unter Federführung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erstellte Good-Practice-Sammlung beinhaltet mehrere stadtteilbezogene Gesundheitsprojekte (BZgA 2006; www.gesundheitliche-chancengleichheit.de). Eine umfassende Zusammenstellung von guten Beispielen gesundheitsfördernder Stadtteilentwicklung wird derzeit vom Deutschen Institut für Urbanistik im Rahmen des Forschungsvorhabens "Mehr als gewohnt. Stadtteile machen sich stark für Gesundheitsförderung" vorbereitet.
(1)
Städtebaurecht des Baugesetzbuchs (§ 171e) ist der bis dahin übliche Begriff "Handlungskonzept" durch "Entwicklungskonzept" ersetzt worden. Wenngleich die Praxis in der Regel noch vom "Integrierten Handlungskonzept" spricht, wird hier der neue, auch bereits in der 2005 von Bund und Ländern geschlossenen Verwaltungsvereinbarung zur Städtebauförderung verwendete Begriff "Integriertes Entwicklungskonzept" benutzt.
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Altgeld, Thomas (Hrsg.) (2004): Männergesundheit - Neue Herausforderungen für Gesundheitsförderung und Prävention, Weinheim und München. ![]()
Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen (2006): Leitfaden Prävention. (pdf, 1,55 MB) Gemeinsame und einheitliche Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 und 2 SGB V vom 21. Juni 2000 in der Fassung vom 10. Februar 2006. ![]()
Arbeitsgemeinschaft der für das Bau-, Wohnungs- und Siedlungswesen zuständigen Minister der Länder -ARGEBAU- (Hrsg.) (2005): Leitfaden zur Ausgestaltung der Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt" (pdf, 150 kB). ![]()
Bär, Gesine/Buhtz, Martina/Gerth, Heike (2004): Der Stadtteil als Ort von Gesundheitsförderung. Erfahrungen und Befunde aus stadtteilbezogenen Projekten, in: Rosenbrock, Rolf/Bellwinkel, Michael/Schröer, Alfons: Primärprävention im Kontext sozialer Ungleichheit. Wissenschaftliche Gutachten zum BKK-Programm "Mehr Gesundheit für alle", Bremerhaven, S. 233-294. ![]()
BAG - Bundesarbeitsgemeinschaft Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit e.V. (2006): Neue Chancen für die Soziale Stadtteilentwicklung und Gemeinwesenarbeit (pdf, 97 kB). ![]()
Becker, Heidede/Bock, Stephanie/Böhme, Christa/Franke, Thomas (2006): Dritte bundesweite Befragung Programmgebiete "Soziale Stadt" (pdf, 947 kB). Endbericht zur Auswertung, Berlin. ![]()
Beer, Ingeborg/Musch, Reinfried (2002): "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt" (pdf, 4,96 MB). Modellgebiet Kottbusser Tor, Berlin-Kreuzberg, Endbericht im Rahmen der Programmbegleitung vor Ort, Berlin. ![]()
Bezirksamt Mitte von Berlin, Abteilung Gesundheit und Personal (2006): Gesundheitliche und soziale Lage der Bevölkerung in Berlin-Mitte (pdf, 7,02 MB). Basisgesundheitsbericht, Berlin-Mitte (Beiträge zur Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung, Bd. 10). ![]()
BZgA - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.) (2006): Kriterien guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten. Ansatz - Beispiele - Weiterführende Informationen, 2. Aufl., Köln (Gesundheitsförderung konkret, Bd. 5). ![]()
Hölling, Heike/Schlack, Robert (2006): Essstörungen, Vortragspräsentation im Rahmen des Symposiums "Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Erste Ergebnisse" am 25.9.2006 in Berlin.
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Knesebeck, Olaf von dem/Schäfer, Ingmar (2006): Gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter, in: Richter, Matthias/Hurrelmann, Klaus (Hrsg.): Gesundheitliche Ungleichheit. Grundlagen, Probleme, Perspektiven, Wiesbaden, S. 241-253. ![]()
Lampert, Thomas/Starker, Anne/Mensink, Gert (2006): Sport und Bewegung, Vortragspräsentation im Rahmen des Symposiums "Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland: Erste Ergebnisse" am 25.9.2006 in Berlin.
www.kiggs.de/experten/erste_ergebnisse/symposium/. ![]()
Mackenbach, Johan P. (2006): Health inequalities: Europe in profile (pdf, 1,09 MB). An independent expert report commissioned by the UK presidency of the EU, London: Department of Health. ![]()
Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern (2006): Kooperationen. Pilotprojekte für die Stadtgesellschaft (pdf, 73 kB). Modellvorhaben in der Sozialen Stadt in Bayern. Auslobung. ![]()
Richter, Matthias/Hurrelmann, Klaus (2006): Gesundheitliche Ungleichheit: Ausgangsfragen und Herausforderungen, in: Richter, Matthias, Hurrelmann, Klaus (Hrsg.): Gesundheitliche Ungleichheit. Grundlagen, Probleme, Perspektiven, Wiesbaden, S. 11-31. ![]()
RKI - Robert-Koch-Institut (Hrsg.) (2006): Gesundheit in Deutschland, Berlin (Gesundheitsberichterstattung des Bundes). ![]()
Seestadt Bremerhaven, Gesundheitsamt, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (2003): Kindergesundheit in Lehe. Im Fokus: 4 Kindertagesstätten, Bremerhaven.
Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz des Landes Berlin (2004): Sozialstrukturatlas Berlin 2003. Kurzfassung, Berlin. ![]()
Stadt Nürnberg, Gesundheitsamt, Abteilung Gesundheitsförderung (1995): Stadtteilgesundheitsbericht Südstadt, Nürnberg. ![]()
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut für Medizin-Soziologie und Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Eimsbüttel, Gesundheitsamt (2006): Quartiersdiagnose: Lenzgesund - mehr Gesundheit ins Quartier. Daten und Ansätze zur Gesundheitsförderung in der Lenzsiedlung in Hamburg-Eimsbüttel, Hamburg. ![]()
VV-Städtebauförderung 2006 - Verwaltungsvereinbarung über die Gewährung von Finanzhilfen des Bundes an die Länder (pdf, 110 kB) nach Artikel 104a Absatz 4 des Grundgesetzes zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen vom 3. Juli 2006/19. September 2006. ![]()
Autorin:
Christa Böhme
Deutsches Institut für Urbanistik
E-Mail:boehme@difu.de
Quelle: Soziale Stadt - info 20, Der Newsletter zum Bund-Länder-Programm Soziale Stadt, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, 2007